Lerninhalte in Deutsch
Abi-Aufgaben LF
Lektürehilfen
Lektüren
Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

29.-34. Kapitel

29. Kapitel

    Infos

    • Seite: 399-418
    • Ort: Budapest, Hainburg
    • Zeit: Herbst-Winter 1944
    • Personen: Oskar Meyer

    Inhalt

    ! Perspektivenwechsel: Oskar Meyer schreibt Briefe an seine Familie.
    • Oskar schreibt, dass Budapest inzwischen voller deutscher Gruppen ist, die jedoch kurz vor dem Rückzug stehen. Aufgrund dessen steigt die Hoffnung bei den Budapestern, dass sich Ungarn in naher Zukunft aus dem Kriegsgeschehen zurückziehen wird
    • Doch selbst der nahende Rückzug der deutschen Soldaten verhindert nicht, dass die Deutschen die Gewalt und den Hass gegen Juden und Nicht-Arier unverhohlen zeigen und Oskar entsprechend regelmäßig um sein Leben bangen muss. Besonders die faschistische Partei der Pfeilkreuzler, die in Budapest ihren zentralen Umschlagpunkt besitzen, schikanieren Ausländer, insbesondere die Juden in der ungarischen Hauptstadt auf offener Straße
    • Der ehemalige Zahntechniker ist immer noch auf der Suche nach seiner Frau Wally und ihrem gemeinsamen Sohn Georg. Bisher jedoch von den vermissten Familienmitgliedern keine Spur. Oskar lebt gerade mit zahlreichen anderen Flüchtlingen in einer Unterkunft, welche sich nahe dem Bahnhof Nyugati in Budapest befindet
    • Oskar erzählt von einem Angriff der Pfeilkreuzler auf einen Juden auf der Margarethenbrücke, welcher für den Geschädigten tödliche Folgen hat
    • Für Oskar bildet die Attacke auf den jungen Juden eine Art Wendepunkt, an welchem er für sich erkennt, nicht länger im Nichtstun verweilen zu können, das Gefühl der Ohnmacht nicht länger auszuhalten vermag. Deshalb meldet er sich freiwillig zum Arbeitsdienst und wird zusammen mit anderen Juden in einem Viehwagen nach Hainburg abtransportiert, wobei sie das letzte Stück des Weges zu Fuß zurücklegen müssen
    • Bevor Meyer in Hainburg eintrifft, träumt er von Wally. Im Traum bittet er seine Frau darum, ihm zu verzeihen, dass er sie und Georg nicht vor ihrem Verschwinden hat bewahren können

30. Kapitel

    Infos

    • Seite: 419-426
    • Ort: Mondsee
    • Zeit: Dezember 1944
    • Personen: Veit Kolbe, Margot

    Inhalt

    • Veit rekapituliert, dass es inzwischen nahezu ein Jahr her ist, dass er wegen seiner Verletzung an der russischen Front zurück in die Heimat geschickt wurde
    • Margots Tochter Lilo feiert ihren ersten Geburtstag und das kleine Mädchen erhält Geschenke von „Onkel Veit“ (S. 420, Z. 4), ihrer Mutter und der Großmutter aus Darmstadt
    • Die Ermordung seines eigenen Onkels macht Veit sehr zu schaffen, am liebsten würde er aus Mondsee fortziehen, um die Schuld und die Erinnerungen an Johann hinter sich zu lassen. Die Polizei ahnt nicht, dass es sich beim Mörder des Polizisten Kolbe um den eigenen Neffen handelt und geht davon aus, dass der Brasilianer den Beamten erschossen hat
    • Veit ist fast froh, durch seine „Beorderung nach Wien“ (S. 420, Z. 22) Mondsee verlassen zu dürfen. Für die Erlaubnis, nach Wien beordert zu werden, muss der Protagonist auf dem Polizeirevier erscheinen. Dort stellt man ihm Fragen bezüglich seiner Einschätzung des Brasilianers, hegt jedoch keinen Verdacht, dass Veit mit dem Mord an Johann Kolbe in Verbindung stehen könnte
    • Trotz der schweren Gewissensbisse, die Veit quälen, ist er sich sicher, „dass bei dem Vorfall das Gute das Schlechte überwog“ (S. 422, Z. 7f)
    • Veit teilt Margot mit, dass er sehr wahrscheinlich nun wieder in den Krieg eingezogen werden würde, woraufhin ihn seine Freundin bittet, alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, um wieder zurückkehren zu können. Margot deutet auch an, sich nach der Rückkehr ihres Ehemannes aus dem Krieg von ihm scheiden lassen zu wollen und begleitet Veit noch zum am nächsten Morgen zum Bahnhof
    • Auf dem Weg nach Wien hängt der Protagonist im Zug seinen Gedanken nach und erinnert sich an seinen „Grundwehrdienst“ (S. 425, Z. 26), welchen er damals in St. Pölten ableistete

31. Kapitel

    Infos

    • Seite: 427-442
    • Ort: Wien
    • Zeit: Dezember 1944
    • Personen: Veit Kolbe, Veits Eltern, Frenck der Funker, Sanitätsgehilfe, ein Arzt

    Inhalt

    • Zuhause bei seinen Eltern in Wien herrscht gedrückte Stimmung und Veit empfindet es als unangenehm, seinen Eltern all ihre Fragen zum Tod des Onkels zu beantworten
    • Am Tag darauf besucht Veit das Grab seiner Schwester Hilde und lässt die Nacht ihres Todes Revue passieren
    • Nachmittags sucht Veit die Adresse Kurt Ritlers auf, um ihm dessen Briefe an seine Cousine Nanni Schaller zurückzugeben. Kurt lebt jedoch mittlerweile in Hainburg, wie ihm seine Schwester Susi erzählt und der Protagonist erhält die Anschrift des eingezogenen Soldaten von dessen kleiner Schwester
    • Als Veit „zur Untersuchung in die Breitenseer Kaserne“ (S. 437, Z. 29) geht, begegnet er dort einem alten bekannten Gesicht, dem Funker Frenck seiner ehemaligen Truppe
    • Obwohl Veit dem befehlshabenden Arzt den Beutel Geld überreicht, welcher ihm von Margot mitgegeben wurde, bekundet ihn der Arzt als feldtauglich und nimmt zusätzlich den Beutel voller Geld an sich
    • Das Einzugsdatum Veits wird noch um zwei Tage verschoben, als Veit angibt, in Mondsee ein uneheliches Kind zu besitzen

32. Kapitel

    Infos

    • Seite: 443-456
    • Ort: Wien, Hainburg, Mondsee
    • Zeit: Dezember 1944
    • Personen: Veit Kolbe, Veits Eltern, Kurt Ritler, Gastgeberin

    Inhalt

    • Zurück in der Wohnung seiner Eltern merkt Veit, dass er die Anwesenheit und ewigen Phrasen seines Vaters keine Minute länger mehr aushält und macht sich auf den Weg nach Hainburg, um Kurt Ritler die Briefe an Nanni Schaller zu überreichen
    • Angekommen in Hainburg, unterhalten sich Kurt und Veit über ihre jeweilige trostlose Lage und Zukunft, die als eingezogene Soldaten vor ihnen liegt. Anschließend würde sich Veit gerne auf direktem Weg nach Mondsee begeben, tritt dann jedoch den Rückweg nach Wien an. Auf dem weiten Fußmarsch zurück in die Großstadt siniert der Protagonist über seine Zeit im Krieg nach und erinnert sich an die Erschießungen, welche teils parallel zum Kampf an der Front hinter ihm stattfanden
    • In Wien nimmt sich der Protagonist ein Zimmer, anstatt wieder in die Wohnung seiner Eltern zurückzukehren

33. Kapitel

    Infos

    • Seite: 457-473
    • Ort: Mondsee
    • Zeit: Dezember 1944
    • Personen: Veit Kolbe, Margot

    Inhalt

    • Margot ist glücklich über die Rückkehr ihres Geliebten, verspürt jedoch auch Wehmut, da Veit bereits in zwei Tagen an die Front zurückkehren werden muss
    • Inzwischen geht man bei der Polizei fest davon aus, dass Robert Raimund Perttes Johann Kolbe umgebrachte und Veit ist zum einen beschämt, zum anderen beruhigt deswegen
    • Margot und Veit besprechen die letzten notwendigen Abmachungen, wie etwa den Treffpunkt, falls „alles zusammenbricht“ (S. 460, Z. 20f. Sie einigen sich darauf, dass Veits „Schwester [Inge] in Graz“ (S. 460, Z. 23) ihre und „ihre Mutter in Darmstadt“ (S. 460, Z. 24) seine Notfalladresse sein soll
    • Das Paar verspricht einander, vorsichtig zu sein und den jeweils anderen immer, sofern dies möglich ist, auf dem Laufenden zu halten
    • Nachdem Veit die letzten Besorgungen vor seiner Abreise erledigt hat, verbringen Margot und er den Abend zusammen
    • Da die Quartiersfrau Margot das Mieterverhältnis kündigt, begeben sich die Darmstädterin und Veit auf die Suche nach einer neuen Bleibe für die junge Frau und ihr Kleinkind. In einer ehemaligen Fleischerei wird ein Hinterzimmer das neue Zuhause Margots und Lilos werden und kurzerhand veranstaltet die kleine Familie den Umzug mit dem wenigen Hab und Gut, über welches sie verfügen
    • Den letzten gemeinsamen Abend lassen Margot und Veit ruhig in ihren neuen vier Wänden ausklingen und Veit wünscht sich, niemals aus seinem neuen Heim fortgehen zu müssen

34. Kapitel

    Infos

    • Seite: 474-476
    • Ort: Mondsee
    • Zeit: Dezember 1944
    • Personen: Veit Kolbe, Margot

    Inhalt

    • Nach einer emotionalen Verabschiedung von Margot und der kleinen Lilo geht es für Veit in einer Reise von „vier Tagen Zugfahrt“ (S. 475, Z. 13) an die Front
    • Als das Milchauto, welches Veit in Mondsee abholt, die Drachenwand in St. Lorenz passiert, hebt der Protagonist in Gedenken an die verunglückte Nanni Schaller die Hand

Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!

monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?