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Inhaltsverzeichnis

4. Abschnitt

Der 4. Abschnitt beginnt, dass Florio die schöne Herrin des einsamen Schlosses wiedersieht und endet damit, dass Donati verschwindet und Florio abermals, verwirrt und nachdenklich zurückbleibt.

Infos

  • Zeile: 2-230
  • Ort: das Landhaus Donatis, der Garten und das Innere des einsamen Schlosses, die Herberge
  • Zeit: Zwei Tage und zwei Nächte
  • Personen: Florio, Donati, die „schöne Herrin des Palastes“ (Z. 48), „ein Kreis von Jungfrauen“ (Z. 55), „fremde Herren und Damen“ (Z. 59), „schöne Mädchen“ (Z. 64), „Edelknaben“ (Z. 61), Dienerinnen der Schlossherrin

Inhalt

  • Während sich Florio und Donati in dessen Landhaus vor den Toren der Stadt befinden, bemerkt Donati, dass der Klang der Waldhörner, die Heimkehr der geheimnisvollen Schlossherrin von ihrer Jagd ankündigt. Daraufhin machen sich die beiden jungen Männer auf den Weg zum Schloss der schönen Dame
  • Vor dem Schloss wird Florio von der anmutigen Herrin des Schlosses begrüßt und Florio ist besonders von den unverhüllt erotischen Merkmalen der Dame verzaubert, deren „schöne Glieder“ (Z. 52) beschrieben werden. Auch ihr Gewand, mit „schöneren Formen, bald enthüllend, bald lose verbergend“ (Z. 90 f.) bringen Florio nahezu um den Verstand
  • Als ihn dann die Dame des Hauses gegen Einbruch der Nacht in das Innere des Schlosses führt, genauer gesagt in das Schlafgemach, kann Florio nicht den Blick von ihr abwenden. Sie unterhalten sich und der Protagonist meint, draußen im Garten Fortunatos Stimme singen zu hören
  • Ein Gewitter zieht auf und mit dem Wetterwechsel steigt Florios Unbehagen: Ein greller Blitz lässt das Gesicht der schönen Frau plötzlich „starr mit geschlossenen Augen und ganz weißem Anlitz und Armen“ (Z. 165 f.) erscheinen
  • Fortunatos Gesang wird scheinbar immer lauter und das Gesicht der Schlossherrin immer farbloser und lebloser (Z. 178 f.). Florio packt ein solches „Grauen“ (Z. 180), dass er kurzerhand aus dem Schloss flüchtet
  • Als unsere Hauptfigur jedoch zu Donatis Landhaus zurückkehren möchte, steht an dessen Stelle nur noch „eine niedere Hütte [...] ganz von Weinlaub überrankt“ (Z. 206 f.) und vom dunklen Ritter ist weit und breit keine Spur zu sehen
  • Nachdem Florio in seine Herberge zurückgekehrt ist, verharrt er mehrere Tage und Nächte in einem nachdenklichen sowie antriebslosen Zustand

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