Vorwort des fiktiven Herausgebers
Im Hinblick auf Stil und Sprache lässt sich der Roman nicht einheitlich beschreiben. Aufgrund der verschiedenen Erzählperspektiven von Vorwort, Aufzeichnungen und Tractat hat Hermann Hesse in den jeweiligen Abschnitten auch stilistische und sprachliche Abgrenzungen vorgenommen. Im Folgenden werden die drei Teile daher getrennt voneinander analysiert.
Das Vorwort des fiktiven Herausgebers ist zwar aus der Ich-Perspektive verfasst, weist aber eine neutrale Sprache auf. Der Ich-Erzähler verdeutlich durch Formulierungen wie „so muß ich sagen, daß“ seine Mittlerposition. Er beschreibt das Geschehen großteils chronologisch, abgesehen von einigen Vorverweisen. Dabei berichtet er so distanziert wie möglich, bewertet kaum und lässt einige Situationen szenisch anhand von Dialogen Revue passieren. Er spricht den Leser direkt an und fordert ihn auf, sich eine eigene Meinung zu bilden.