Teil 3
Im dritten Teil geht es um den Besuch des neuen Hauses von Stein.
Erster Abschnitt
Infos
- Seite: 144 - 145, 1. - 2. Absatz
- Zeit: Mitte der 90er
- Ort: Berlin & Autobahn
Inhalt
- Die Erzählerin schließt ihre Erinnerung an die Zeit mit Stein mit dem Gedanken „Und das war's“ ab
- Sie beschreibt, wie kalt und trostlos der Tag ist, und fragt sich, warum Stein ausgerechnet sie zum Haus mitnimmt
- Sie fragt Stein, wieviel er für das Haus bezahlt hat. Er wirkt unkonzentriert und fahrig, während er ihr erklärt, dass er 80.000 Mark bezahlt hat
- Ihrer Nachfrage, woher er so viel Geld hat, weicht er aus
- Die beiden verlassen Berlin und fahren durch den Schnee
- Die Erzählerin erinnert sich an die früheren Fahrten mit Stein und fragt ihn nach der Musik, die sie damals immer gehört haben
- Stein freut sich, legt die Musik ein und die beiden kommen sich für einen Moment wieder näher
Zweiter Abschnitt
Infos
- Seite: 146 - 147, 3. - 4. Absatz
- Zeit: Winter, ca. Mitte der 90er
- Ort: Hinter Angermünde
Inhalt
- Stein fährt hinter Angermünde zu einem Haus, bei dessen Anblick die Erzählerin enttäuscht reagiert
- Der Taxifahrer ignoriert ihre Frage und geht zügig auf die Bewohnerin des Hauses zu
- Frau Andersson und ihr Kind überreichen Stein widerwillig einen Schlüsselbund, während die Erzählerin sich innerlich über die Frau echauffiert
- Stein lässt sich nicht irritieren und kündigt der Erzählerin gut gelaunt an: „Come on baby, let the good times roll“
- Stein erklärt der Erzählerin, dass die Frau die Vormieterin seines neuen Hauses war, und geht nicht auf die Abneigung der Erzählerin gegen die Frau ein
- Er wirft der Erzählerin den Schlüsselbund mit 23 Schlüsseln zu
- Sie kann plötzlich seine Vorfreude nachempfinden und bedankt sich, dass sie mitkommen darf
- Stein kann sie daraufhin nicht anschauen und erzählt nur, dass man von der Veranda aus die Sonne hinterm Kirchturm sehen kann
Dritter Abschnitt
Infos
- Seite: 147 - 148, 5. - 6. Absatz
- Zeit: Winter, ca. Mitte der 90er
- Ort: Canitz
Inhalt
- Angekommen in Canitz stellt die Erzählerin fest, dass es dort spießbürgerlicher zugeht als in Lunow, Templin oder Schönewalde
- Anstatt Stein darauf anzusprechen, merkt sie nur an, dass es ziemlich viel Schnee gibt
- Stein beginnt vor Freude zu summen und biegt auf den Hof seines Hauses ab
- Die Erzählerin reagiert angesichts der Bruchbude erschrocken, sagt aber erstmal nichts
- Sie berichtet, dass das Ziegelstein-Haus mit abgedecktem Dach und schiefer Veranda wie ein lange gestrandetes Schiff aussieht
- Die Erzählerin resümiert gedanklich, dass es das perfekte Haus war, heute aber eine Ruine ist
Vierter Abschnitt
Infos
- Seite: 148 - 150, 7. - 8. Absatz
- Zeit: Winter, ca. Mitte der 90er
- Ort: Hinter Angermünde
Inhalt
- Stein öffnet das Garten-Tor, das schon zusammenbricht, weil er das Zu-verkaufen-Schild entfernen will
- Die Erzählerin bemerkt erschrocken, wie fiebrig und seltsam begeistert Stein ist, während er die Bruchbude betritt
- Sie bittet ihn, wieder aus dem Haus zu kommen, doch er ruft sie rein
- Die Bodendielen knarren, die Fenster sind zerbrochen und plötzlich ist die Erzählerin froh, dass Stein ihre Hand nimmt
- Während die Erzählerin darüber nachdenkt, dass kein Schlüssel nötig ist, weil keine Türen vorhanden sind, ist Stein begeistert
- Er zeigt ihr atemlos alles, streichelt Wände, begutachtet den Boden und verliert sich vollkommen in seiner Begeisterung
- Die Erzählerin kommt sich unsichtbar vor und versucht seine Aufmerksamkeit zurückzuerlangen, indem sie einen Spruch vorliest, der auf die Wand gekrizelt wurde
- Daraufhin zerrt Stein sie in den Garten
Fünfter Abschnitt
Infos
- Seite: 150 - 153, 9. - 10. Absatz
- Zeit: Winter, ca. Mitte der 90er
- Ort: Hinter Angermünde
Inhalt
- Stein zeigt auf den Garten und erklärt der Erzählerin, dass hier alles ist, was er immer wollte
- Sie beschreibt, dass sie ihn nie so unverschämt erlebt hat, als er auf ihre irritierte Nachfrage meint, er können für die Clique ein Billardzimmer oder einen Tisch für ihr Scheißessen bauen
- Sie zittert und bittet ihn ängstlich, aufzuhören
- Stein hört auf zu reden und legt seine Hand ans Gesicht der Erzählerin, die aber zurückzuckt
- Die Erzählerin versteht nicht, was los ist, obwohl sie es tief in ihrem Herzen ahnt
- Stein entschuldigt sich, nimmt ihre Hand und zeigt ihr die Sonne hinterm Kirchturm
- Die Erzählerin raucht gedankenverloren und fühlt sich schuldig, also bittet sie Stein, bald das Efeu auf der Veranda zu entfernen, damit man im Sommer etwas sehen kann, wenn sie dort sitzen
- Stein schaut auch gedankenverloren auf die Straße; auf die Frage der Erzählerin hin antwortet er, dass er ihr eine von vielen Optionen zeigen wollte
- Er starrt weiter auf die Straße, wo die Erzählerin das Kind aus Angermünde erkennt
- Stein will dann fahren und reagiert nicht mehr auf die Gesprächsversuche der Erzählerin
- Sie wünscht sich, dass er ihr Aufmerksamkeit schenkt, doch er bedankt sich nur kühl für ihre Begleitung