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5. Abschnitt

Im 5. Abschnitt kommt es zum Finale der Erzählung und Florio trifft die Entscheidung, aus Lucca abzureisen.

Infos

  • Zeile: 2-183
  • Ort: Felder, Straßen und Berge in Italien, ein Weiher, „das blühende Mailand“ (Z. 183)
  • Zeit: ein Morgen
  • Personen: Florio, Fortunato, Pietro, ein Knabe alias Bianka

Inhalt

  • Florio entschließt sich, Lucca endgültig zu verlassen. Vor den Toren der Stadt begegnen ihm drei Reiter, unter welchen er Fortunato, den Gastgeber Pietro sowie einen jungen Knaben wiedererkennt. Die Reisenden laden ihn dazu ein, gemeinsam „das schöne Italien zu durchschweifen“ (Z. 13)
  • Angekommen an einem Weiher, den Florio stark an den Weiher in dem einsamen Schlossgarten erinnert, beginnt Fortunato in einem „alten Lied“ (Z. 32) über die Sage um die Venusfigur zu singen. Er erzählt im Nachgang, dass der Legende nach, die schöne Heidengöttin im Frühling aus ihrem Schlaf erwache und versuchen würde, Jünglinge zu verführen (Z. 104 ff.). Schon zahlreiche jungen Männer hätten sich „in der entsetzlichsten Täuschung“ (Z. 112) verloren und seien auf immer und ewig unglücklich geblieben
  • Als Florio diese Sage hört, steigt eine „stillklare Heiterkeit“ (Z. 143) in ihm auf und all seine verwirrten Gedanken beginnen sich zu ordnen. Er erkennt, dass die schöne Schlossherrin eine Täuschung der dunklen Macht war fühlt sich wie befreit
  • Daraufhin stellt sich der Knabe als die schöne Ballspielerin und verkleidete Griechin Bianka heraus und Florio merkt, dass „eine seltsame Verblendung [...] bisher seine Augen wie mit einem Zaubernebel umfangen“ (Z. 163 ff.) hatte und er spürt wieder seine noch bestehenden Gefühle für Bianka aufkommen
  • In stillem Einvernehmen reiten Bianka und Florio dem „tiefblauen Grund des Morgenhimmels“ (Z. 179) entgegen und damit endet die Märchennovelle

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