Richard Zurek
Infos zur Person
- 72 Jahre alt
- von Beruf Lehrer
- Schuldirektor seit den 70er Jahren
- befindet sich mittlerweile im Ruhestand
Charakter
- ordentlich, höflich, tugendhaft: verfügt über gute Umgangsformen; auf diese Werte und Verhaltensweisen hat er auch in der Erziehung seiner Kindheit Wert gelegt
- starker Wille nach Gerechtigkeit: zweifelt an der offiziellen Version des Tathergangs und der Schuld seines Sohnes Oliver; nimmt ihn in Schutz; geht davon aus, dass sein Sohn ermordet wurde
- leer/hilflos: Beschreibung seines monotonen Alltags (S. 43); unbeholfen gegenüber dem Staat
- wütend: auf den Staat und die Presse (S. 114)
- Akzeptanz und Entschlossenheit: schließt mit den Geschehnissen und dem Schicksal seines Sohnes am Ende der Geschichte ab und sucht einen Neuanfang; zeigt dies ganz dezidiert mit dem Widerruf seines Staatseids
- facettenreich, reflektiert und entwickelt sich (sowohl als Person, als auch als Vertreter des Staats): Zugeständnis seiner Nichtidentifizierung mit dem Staat (als ehemaliger Staatsverfechter); widmet sich wieder seiner aufgrund der Geschehnisse unter Druck geratenen Ehe mit seiner Frau Friederike; bereut seine Vergangenheit als Lehrer
- einfühlsamer Ehemann: schützt seine Frau vor Zeitungsartikeln, die sie verletzen könnten (S. 116); gegenseitiger Beistand und Unterstützung des Ehepaars nach dem Tod ihres Sohnes