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Der Vater

Der Vater des Taugenichts ist ein fleißiger, verantwortungsbewusster Bürger und arbeitet als Müller.

Infos zur Person

  • Als ein tüchtiger Müller zog er seinen einzigen Sohn Taugenichts allein auf, nachdem seine Frau verstorben war
  • Der Vater besitzt eine eigene Mühle und arbeitet hart für seinen Lebensunterhalt 
  • Er gehört zur Gruppe der Philister, die repräsentativ für die Spießbürger in der Gesellschaft stehen

Charakter

  • Fleißig: Zu der grundlegenden Mentalität eines Philisters gehört, dass man für sein Geld etwas tun muss und eine entsprechende Arbeitsmoral an den Tag legen sollte
  • Angepasst: In dieser Hinsicht stellt der Vater eine kontrastive Figur zu seinem Sohn dar, indem er möglichst nicht auffallen möchte und sich dem Konzept „ein guter Bürger ist ein braver Bürger“ unterordnet
  • Gutherzig: Auch wenn er seinen Sohn als Taugenichts bezeichnet und dies auf den ersten Blick kaltherzig erscheint, so steckt er seinem Sohn bei dessen Weggang noch ein paar Groschen zu; anhand dieser Geste merken wir, dass ihm durchaus etwas am Wohl seines Sohnes liegt
  • Konsequent: Als ihm klar wird, dass sich sein Sohn nicht aus eigenem Antrieb ändern wird, gibt es für ihn nur noch die logische Schlussfolgerung, ihn vor die Tür zu setzen; mit letzterer Maßnahme erhofft sich der Müller, sein Sohn würde endlich lernen, dass das Leben auf dem Prinzip des Geben und Nehmen basiert 
  • Genügsam: Ganz in der Manier eines typischen Philisters gibt sich auch der Vater mit einer sicheren Arbeit, einem Dach über dem Kopf und als höchstes der Gefühle, gegebenenfalls noch einer gestopften Pfeife am Feierabend zufrieden

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