Edward Jakob
Infos zur Person
- Der Onkel Karls heißt Edward Jakob und hat sich als erfolgreicher Geschäftsmann einen Namen in New York gemacht
- Jakob führt eine eigene Firma, die sich im Untergeschoss seines Anwesens befindet. Bei seinen Angestellten erfreut er sich an Beliebtheit
- Durch seinen Erfolg und seine harte Arbeit kann Edward zahlreiche Kontakte zu anderen einflussreichen Geschäftsmännern vorweisen
Charakter
- Gewissenhaft und ehrgeizig: Seinen Erfolg als Unternehmer und Geschäftsführer einer Profit erzielenden Firma hat sich Edward selbst hart erarbeitet. Bereits seit jeher besitzt Karls Onkel einen starken Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen, welches es benötigt, um berufliche Erfolge zu erzielen
- Hart aber fair: Zwar fordert Jakob von seinen Mitmenschen, Angestellten und auch seinen Familienmitgliedern wie beispielsweise auch Karl ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Fleiß ein, doch er stellt denselben hohen Anspruch auch an sich selbst. Außerdem ist der Onkel ein fairer Mensch, der ein gutes Auge für Menschen besitzt, bei denen es sich lohnt, Zeit und Geld in sie zu investieren
- Liebevoll: Auch wenn seine Art, Zuneigung zu zeigen, etwas ungeschickt und steif erscheint, so kommt sie doch vom Herzen. Als Edward zum Beispiel realisiert, dass er seinen Neffen Karl gefunden hat, „umarmte und küßte“ (S. 27, Z. 8 f.) er ihn vor Freude über die Wiedervereinigung
- Unterstützer der Klassengesellschaft: So herzlich Jakob seinen Neffen Karl auch begrüßt, so kühl verhält er sich gegenüber Franz Butterbaum dem Heizer, als dieser ihm ebenfalls zur Réunion mit seinem Neffen gratulieren möchte. Dieses Verhalten verdeutlicht, wie wichtig Onkel Jakob der soziale Stand seines jeweiligen Gegenübers ist und wie er sich damit der reaktionären Ständegesellschaft untergeordnet und somit ein Teil von ihr ist
- Skeptisch und besorgt: Sowohl in seinem Auftreten gegenüber Menschen aus sozial niedrigeren Schichten als auch im Hinblick auf mögliche Gefahren zeigt sich Edwards Vorsicht im Leben. So reagiert er beispielsweise auch ablehnend darauf, als sein Neffe von seinem Geschäftskollegen Pollunder in dessen Landhaus eingeladen wird. Grund dafür ist, dass sich der Onkel um Karl sorgt, wenn er umgeben von Fremden alleine Zeit verbringt. Hier zeigt sich auch noch einmal die Fürsorge des Onkels, der seinen Neffen vor möglicherweise schlechten Einflüssen schützen möchte
- Großzügig: Edward teilt seinen Wohlstand gerne mit Menschen, die ihm am Herzen liegen. Dementsprechend lässt er Karl auch an seinem luxuriösen Lebensstil teilhaben und ermöglicht dem Protagonisten sowohl Klavierstunden als auch das Erlernen der englischen Sprache nicht zu vergessen die kostspieligen Reitstunden, die Karl zusammen mit Mack nimmt