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Prolog

Aus: Euripides: Medea, SchulLV, 2021, Karlsruhe.
Zitiergrundlage: Prolog = Pr., Einzugslied = Einzl., Aufzug = Aufz., Standlied = Stdl., Auszug = Ausz., Zeilen = Z.
Nach einer kurzen Vorstellung der Personen des Dramas führt der Prolog oder Prologos in die Handlung ein.

Personen

  • Amme und Vertraute Medeas
  • Erzieher der Kinder Medeas
  • Medea

Handlung

  • Die Amme beklagt die Vergangenheit; sie wünscht, dass Medea Jason nie getroffen hätte, nie mit ihm geflohen wäre, nicht für ihn Pelias‘ Töchter zum Vatermord verlockte hätte nur um nun von Jason betrogen zu werden
  • Sie berichtet, dass Medea sich dem Schmerz überlasst und sogar ihre Kinder von Jason hasst
  • Die Amme fürchtet, Medea könne ihren Kindern etwas antun, weil sie das Unrecht nicht erträgt
  • Sie sieht Medeas Söhne heimkommen, denen der Schmerz der Mutter egal ist
  • Der Erzieher fragt die Amme, warum sie vor dem Haus steht und laut jammert
  • Die Amme erklärt, sie fühle Medeas Leid wie ihr eigenes und dass Medeas Unglück erst am Anfang steht
  • Der Erzieher kündigt daraufhin das nächste Unglück an: Er hörte, dass Kreon Medea und Kinder aus Korinth verstoßen will
  • Beide stellen fest, dass Jason dies zulassen wird, weil er jetzt eine neue Liebe hat
  • Die Amme klagt, dass es damit aus sei und jammert vor den Kindern, dass ihr Vater ihnen dieses übel antut
  • Der Erzieher soll auf ihre Anweisung hin die Kinder von der wilden Medea fernhalten
  • Medea im Haus klagt, dass sie sterben will und dass ihre verfluchten Kinder mit dem Vater sterben sollen
  • Die Amme fürchtet Medeas Pläne, versteht sie nicht und stellt fest: „Übermaß kann Menschen kein Glück bringen und stürzt das Haus nur in größeres Unheil, wenn ein Gott zürnt.“ (Pr., Z. 116)

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