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Marion Demutz

Marion Demutz ist eine Klassenkameradin von Bernhard und beide sind in der Zeit ihrer Lehre ein Paar. Marion ist sich zwar bewusst, dass sie Bernhard nicht liebt, kann sich aber lange Zeit nicht von ihm trennen.

Infos zur Person

  • Geboren in Guldenberg, wo sie mit Bernhard und Thomas die Schule besucht
  • Absolviert eine Ausbildung als Friseurin, später ist sie Hausfrau und Mutter

Charaktereigenschaften der Person

  • Oberflächlichkeit: Marion beurteilt Dinge vorschnell und teilt die Welt in Schwarz und Weiß ein. Ihrer Auffassung nach sind Menschen gut, wenn sie schön und beliebt sind und sie ist bemüht, immer hoch im Ansehen von anderen zu stehen.
  • Beziehung zu Bernhard: Obwohl Bernhard in Marions Augen nicht besonders gut aussieht, kann er ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Zuerst verbindet die beiden ihre schlechten Leistungen in der Schule. Dann lernt Marion zu schätzen, dass Bernhard sie nicht wie andere Jungen nach ihren Äußerlichkeiten beurteilt und mit zurückhaltendem Respekt behandelt.
  • Unausgesprochenes Problem: Zwar fühlt sich Marion wohl bei Bernhard, sie kann allerdings keine tiefen Gefühle für ihn entwickeln. Die Beziehung der beiden entsteht zwar nicht gegen ihren Willen, Marion ist aber nur passiv an der Partnerschaft beteiligt.
  • Auseinanderleben: Während Marion ihre Ausbildung zur Frisörin absolviert und in ihrem Beruf aufgeht, engagiert sich Bernhard in der Genossenschaft der Bauern in Guldenberg. Von dem Engagement bekommt Marion zunächst nichts mit, doch sie wundert sich später über das plötzliche politische Interesse ihres Freunds.
  • Eifersucht: Zwar erkennt Marion, dass Bernhard in der Genossenschaft unmoralisch handelt. Für sie ist aber ein anderer Störfaktor in Zusammenhang mit Bernhards Tätigkeit wesentlich wichtiger ⇒ sie ist eifersüchtig auf Sylvie, die ebenfalls für die Genossenschaft arbeitet.
  • Überfällige Trennung: Sylvie ist Marions willkommener Ausweg aus der Beziehung mit Bernhard. Auch hier wird Marion nur indirekt aktiv, denn die Trennung von ihm ist an der Stelle längst absehbar.
  • Abbild der Gesellschaft: Mit ihrer passiven Art stellt Marion das Problem der Gesellschaft dar, alles als gegeben hinzunehmen und nicht aus eigenem Antrieb gegen Misstände vorzugehen.

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