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Pilenz

Infos zur Person

  • Der Ich-Erzähler der Geschichte
  • Sein Vorname bleibt unbekannt
  • In der Vergangenheit ein unauffälliger Schüler des Conradiniums
  • In der Gegenwart ein „Sekretär im Kolpinghaus“ (S. 86)
  • lebt alleine mit seiner Mutter in Langfuhr (Danzig)
  • sein Bruder ist im Krieg gefallen

Charakter

  • zwielichtig, dubios, irrtümlich: Pilenz taucht als undurchsichtige Nebenfigur und unzuverlässiger Erzähler in der Geschichte auf. Zweiteres kann daran festgemacht werden, dass Pilenz als Erzähler eine schlechte Erinnerung hat und oft Unsicherheiten und Zweifel hegt. (S. 5-7) Es ist jedoch auch möglich, dass Pilenz aufgrund seiner Schuldgefühle nicht oder nicht sofort mit der Wahrheit rausrücken möchte.
  • geringes Selbstbewusstein, fühlt sich sehr schuldig Ihn plagen Schuldgefühle und Gewissensbisse aufgrund Mahlkes Schicksal. Ihm hilft es, diese zu formulieren und aufzuschreiben. (S. 89)
  • unsicher, armselig: Zuhause erfährt Pilenz Vernachlässigung und ihm wird nur wenig Interesse seitens seiner Mutter entgegengebracht (S. 106), da diese sich nur für ihren gefallen Sohn, Pilenz Bruder, interessiert. Somit pflegt Pilenz kein zärtliches und liebevolles Verhältnis zu seiner Mutter. Es wird sich jedoch auch nicht viel um ihn gekümmert. Das Abwerten und Schlechtreden von Mahlke könnte somit auch für eine Art Kompensation seiner eigenen Probleme und Unsicherheiten mit sich selbst stehen.
  • unehrlich, hinterhältig: Pilenz lügt und es scheint so, als würde er seinen Freund Mahlke ausnutzen und ihn brauchen, da er ihm oft hinterherläuft oder ihn beobachtet.
  • mehrdimensional: Er besitzt einen durchaus vielschichtigen Charakter und empfindet sowohl Bewunderung (Mahlke hegt Kontakt zu Frauen (zumindest Tulla) und bekommt von ihnen Bewunderung entgegen gebracht, jedoch hat Pilenz selbst nicht viel Glück mit Frauen), als auch Antipathie und Neid ihm gegenüber.
  • verräterisch: Pilenz lügt (S. 141) und gehört der Freundesgruppe an, die Mahlke ausschließt, obwohl er selbst ihn als Freund bezeichnet.
  • befleckt, schuldbehaftet: schaut nicht nach seinem Freund und hilft nicht, als er nicht mehr aus dem Wasser auftaucht. Ebenfalls vergewissert er sich erst gar nicht, ob Mahlke das Boot überhaupt erreicht hat. Er spielt Streiche und der Streich mit der Katze hat zum Unwohlsein von Mahlke gegenüber seines Adamsapfels geführt.
  • reflektiert: Er offenbart sein Schuldeingeständnis im Gegensatz zu anderen Mitgliedern der Freundesgruppe, die Mahlke ebenfalls ausgegrenzt haben, jedoch wohl blind darüber hinwegsehen. (S. 86)
  • freundschaftlich: Pilenz möchte seinen Freund decken und vor einer Strafe bewahren, da dieser den Kreuzorden gestohlen hat. Er nennt sich selbst Freund und bewundert ihn. Außerdem versucht er zu verstehen, woran Mahlke scheitert. (S. 32)
  • oberflächlich: macht sich über seinen Freund lustig: Zuerst über sein kränkliches Aussehen, später über seinen großen Adamsapfel

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