Siebtes Kapitel
Infos
- Seite: 47-51
- Ort: Rheingau, ein „Delikatessenladen“ (S. 47, Z. 25 f.) im heimatlichen Städchen Krulls
- Zeit: unbekannt
- Personen: Felix Krull
Inhalt
- Die Schokolade, welche sich Krull zum Ende des vorhergehenden Kapitels einverleibt, stammt aus einem „Delikatessenladen“ (S. 47, Z. 25 f.) im heimatlichen Städtchen des Protagonisten
- Eines Tages tritt Krull in den Feinkostladen und ist überwältigt und verzaubert von der Hülle und Fülle an den verschiedensten und exotischsten Köstlichkeiten, die im Laden angeboten werden
- Zum Zeitpunkt seines Eintreffens befindet sich niemand außer ihm im Geschäft, und so nimmt er sich ein paar der verlockend aussehenden „Pralinés“ (S. 49, Z. 33)
- Felix sieht seine Tat nicht als Diebstahl im herkömmlichen Sinne an, vielmehr handelt es sich für ihn bei dem Diebesgut um „Traumgüter“ (S. 51, Z. 8), die ihn auf immer und ewig an die paradiesische Auswahl an Delikatessen erinnern würden
- Doch kaum ist die schmackhafte Schokolade vertilgt, zieht es den Protagonisten von da an regelmäßig immer zur selben Zeit in den herrenlosen Feinkostladen, wo er nicht selten „eine Handvoll Konfekt, einen Streifen Honigkuchen, eine Tafel Schokolade“ (S. 51, Z. 23 f.) mitgehen lässt