Kapitel 9-10: Reise nach Wien
In den Kapiteln 9-10 in Aus dem Leben eines Taugenichts befindet sich unser Protagonist endlich auf der Zielgeraden zu seiner geliebten Aurelie und schließt auf dem Weg nach Wien auch noch die ein oder andere Bekanntschaft.
Kapitel 9
Infos
- Zeile: 2-325
- Ort: Täler und Berge auf dem Weg von Rom nach Österreich, der Wald, an Bord eines Postschiffs auf der Donau
- Zeit: Früher Herbst (die Schornsteine rauchen bereits, die Morgen sind frisch), mehrere Tage und Nächte, deren Anzahl unbekannt bleibt
- Personen: der Taugenichts, die drei Prager Studenten, das junge Mädchen, der Schiffer, der Geistliche
Inhalt
- Taugenichts, neu angespornt von dem immer greifbarer werdenden Ziel vor seinen Augen, trifft bereits kurz nach Aufbruch seiner Wanderung nach Wien auf drei Prager Studenten, die ebenfalls alle ein Instrument spielen und mit denen er es genießt, musizieren zu können
- Die kleine Reisegruppe beschließt im Folgenden zusammen weiterzuziehen und es stellt sich zudem heraus, dass sie alle dasselbe Ziel ansteuern, da einer der Studenten ein Vetter des Portiers vom Schloss ist
- Kurzerhand entschließen sie sich, gemeinsam mit dem Postschiff auf der Donau bis nach Wien zu reisen
- Auf dem Schiff lernen sie dann noch ein junges Mädchen kennen, dass als Kammermädchen im Schloss zu Wien anfangen soll und einen Geistlichen, der im Auftrag seiner Herrin nach deren heimkehrenden Gemahl Ausschau halten soll. Taugenichts, der erkennt, dass mit dem Gemahl er selbst gemeint ist, traut sich nicht, sich zu erkennen zu geben und genießt einstweilen die gute Gesellschaft
Kapitel 10
Infos
- Zeile: 2-282
- Ort: das Schloss zu Wien, der Schlossgarten
- Zeit: Herbst, unbestimmte Tages - oder Zeitangabe
- Personen: der Taugenichts, das junge Mädchen, die Prager Studenten, der Geistliche, die Hofgesellschaft, Herr Guido (Frau Flora), Herr Leonhard, Aurelie
Inhalt
- Nachdem Taugenichts mit seinen Reisegefährten im Schlosse zu Wien angekommen ist, führt in sein Weg zunächst einmal vorbei an seinem ehemaligen Zollhäuschen und der Wind trägt den Klang Herrn Guidos Stimme zu ihm herüber
- Es stellt sich heraus, dass Herr Guido und der Maler Leonhard in Wahrheit ein Liebespaar sind. Herr Guido ist eigentlich Fräulein Flora und Herr Leonhard der Graf des Wiener Schlosses und sie mussten beide fliehen, um ihre Liebe geheimhalten und bewahren zu können
- In der Folge trifft Taugenichts auch auf seine geliebte Aurelie, die zunächst sehr still ist und sich im Hintergrund hält, während Herr Leonhard alle Unklarheiten, über die Verkleidung Floras und der damaligen Flucht aus dem Wirtshaus erläutert
- Schließlich begeben sich die beiden Verliebten tiefer in den Garten und gestehen sich ihre gegenseitige Liebe