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Rezeption

Hartmut Langes Novelle Das Haus in der Dorotheenstraße erfährt durchweg positive Resonanzen, sowohl vom Publikum als auch von dem Schriftstellertum. Generell ist der, in Berlin lebende Autor beliebt bei seinen Kollegen. So verwundert es wenig, dass die Neue Westfälische Zeitung in Bielefeld anmerkt, „Völlig unaufgeregt anzuregen, ist Langes Kunst“ und auch Inge Kämmerer vom Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main kann ihre Begeisterung für den Novellisten kaum zurückhalten und findet, „Hartmut Langes Novellenkunst ist einzigartig in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“.

Kritik und Lob der Kollegen

  • Walter Hinck, Germanist und deutscher Schriftsteller, schreibt über Langes Sammelband Das Haus in der Dorotheenstraße und über den Autor der fünf Novellen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Hartmut Lange sei ein „Meister dieses Genres“ sowie, dass dieser die unglaubliche Fähigkeit besitze, den „novellistischen Spannungsaufbau“ perfekt inszenieren zu können. Dass der Autor der Postmoderne nicht nur erzählerisch, sondern auch dramaturgisch versiert ist, lässt sich nicht zuletzt auf seine Ausbildung an der Deutschen Hochschule für Filmkunst und in Potsdam und seiner Arbeit als Regisseur am Deutschen Theater in Ost-Berlin zurückführen
  • Literaturkritiker und Journalist Ulrich Rüdenauer verwendet am 30. März 2017 in der Süddeutschen Zeitung die eigenen Worte Hartmut Langes, als er formuliert, dass der Autor „im freien Fall“ zur Ruhe gekommen sei, nachdem er zuvor jahrelang unter Schreib- und Existenzkrisen gelitten habe. Diese innere Ausgeglichenheit wiederum „präge die Bücher der letzten Jahrzehnte“ und diese innere Haltung des Autors macht sich auch in der Gelassenheit, mit der Lange über die missliche Verfassung der Ehe der Klausens schreibt, bemerkbar. Obwohl die Ehe der Klausens sich in katastrophaler Verfassung befindet, verliert der Autor nicht seinen neutralen Schreibstil. Rüdenauer bemerkt ferner, „die Kunst, das führen die Novellen Hartmut Langes auf eindrucksvolle Weise vor, vermag den freien Fall durchs Leben erträglicher zu machen“

Allgemeine Kritik

  • Die Novelle behauptet sich in der deutschen Literaturkritik sowohl in der gedruckten Presse, in regionalen wie auch überregionalen Zeitungen als auch in Rundfunkkanälen und literarischen Sendungen und stößt auf wohlwollende Reaktionen im Leserpublikum
  • Es wird dem gebürtigen Berliner Schriftsteller nachgesagt, dass er mit stilistisch traditionellen Mitteln, wie der Einbettung subtiler Leitmotive in seinen Novellen, einen tiefen Eindruck beim Leser hinterlässt. Letzterer setzt sich auf diese Weise eingehend mit Themengebieten wie etwa der Schnittstelle von Wirklichkeit und Vorstellung auseinander und Lange schafft es immer wieder aufs Neue, seiner Aufgabe als Inspirationsquelle und Kulturvermittler gerecht zu werden

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