Kapitel 7-8: Italien in Rom
Die Kapitel 7-8 in Aus dem Leben eines Taugenichts behandeln Taugenichts‘ Reise zu seiner geliebten Aurelie, wobei er erst einen Zwischenstopp in Rom einlegt und die Bekanntschaft mit einem Maler macht, bevor er dann seine Reise nach Wien fortführt.
Kapitel 7
Infos
- Zeile: 2-228
- Ort: die umgebenden Täler und Hügel Roms, die Innenstadt, ein Garten und ein Platz in Rom, das Zuhause des Malers
- Zeit: Sommer, mehrere Tage und Nächte, deren Anzahl unbekannt bleibt
- Personen: der Taugenichts, der Maler, eine italienische Adlige
Inhalt
- Als Taugenichts nach mehreren Tagesreisen Rom erreicht, meint er den Gesang seiner geliebten Aurelie wiederzuerkennen und möchte zu ihr in den Garten hinabsteigen, woraufhin sie jedoch verschwindet
- Kurze Zeit später lernt Taugenichts einen Maler kennen, der ebenfalls aus Deutschland kommt und der ihn zu sich einlädt
- In seinem Atelier malt der Maler Taugenichts als Hirten und das Gespräch fällt auf die beiden Maler Guido und Leonhard, die der Künstler ebenfalls zu kennen scheint. Außerdem berichtet der Maler auch von einer Gräfin, die nach Taugenichts gefragt haben soll, und dieser vermutet dahinter direkt Aurelie
- Taugenichts ist beflügelt vor Glück und macht sich auf die Suche nach seiner Geliebten
Kapitel 8
Infos
- Zeile: 2-361
- Ort: Straßen, ein Garten und ein Gartenhaus in einer geheimen Gasse in Rom
- Zeit: Sommer, ein Tag
- Personen: der Taugenichts, der Maler, die Gesellschaft beim Musikantenspiel, der Maler Eckbrecht, das Kammermädchen, ein junger Herr, ein junges Mädchen, die Gräfin
Inhalt
- Nachdem Taugenichts das Heim des Malers verlassen hat, begibt er sich auf den Weg zu dem Ort, an dem er am Tag zuvor Aurelie zu sehen geglaubt hat
- Taugenichts fällt dann in einen Tagtraum, aus welchem ihn der Maler, der ihn bereits sucht, aufweckt. Die beiden machen sich auf den Weg zu einem Hochgarten, in welchem ein Musikantenspiel stattfinden soll
- Taugenichts und der Maler werden Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen einem jungen Mann und einer jungen Frau, die Taugenichts als das Kammermädchen wiedererkennt
- Das Kammermädchen wiederum lässt ihm von ihrer Herrin ausrichten, dass diese ihn um elf Uhr in einem Gartenhäuschen erwarte, und Taugenichts kann sein Glück kaum fassen
- Nachdem er bis zu besagter Stunde noch den Abend mit dem Maler, dem Maler Eckbrecht und dessen Mädchen ausklingen lässt, macht er sich auf den Weg zu dem ersehnten Wiedersehen mit seiner Aurelie
- Als er jedoch im Gartenhäuschen ankommt, muss er mitansehen, dass auch der Maler sich zum selben Ort aufgemacht hatte und die für Aurelie geglaubte Gräfin die ältere der beiden Hofdamen ist und keinesfalls seine geliebte, gnädige Dame. Taugenichts wird hinfortgejagt und macht sich nun auf den finalen Weg zu seiner Aurelie nach Wien