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Inhaltsverzeichnis

Oberlins Abwesenheit

  • Kaufmann möchte in die Schweiz reisen, um den Schriftsteller, Philosophen und Pfarrer Johann Caspar Lavater persönlich kennen zu lernen.
    • Er überredet Oberlin, ihn auf seiner Reise zu begleiten.
  • Lenz macht die bevorstehende Abreise Oberlins Angst.
    • Er möchte nicht alleine bleiben, weil er Angst vor der Einsamkeit hat.
  • Lenz begleitet Oberlin und Kaufmann ins Gebirge, wo sich ihre Wege schließlich trennen.
  • Lenz wandert still und verträumt durch das Gebirge und erreicht am Abend eine Hütte, in der er für die Nacht Zuflucht sucht.
  • In der Hütte leben ein todkrankes Mädchen, ihre fast taube Mutter und ein verwirrt erscheinender Vater.
  • Lenz bekommt etwas zu essen und einen Schlafplatz für die Nacht.
    • Er kann nachts zuerst nicht einschlafen, da er immer die Stimme der Mutter hört und das Singen des kranken Mädchens.
    • Am nächsten Morgen erfährt Lenz von den Nachbarn, dass er bei einem Heiligen und Geisterbeschwörer zu Gast ist.
    • Lenz verlässt die Hütte mit einigen Waldarbeitern und macht sich mit ihnen zurück auf den Weg nach Waldbach.
  • Die vergangene Nacht in der Hütte hat auf Lenz einen großen Eindruck gemacht und ihn verändert.
    • Er spürt das Chaos in seinem Geist.
    • Seine Verfassung wechselt von heftigen Gemütsbewegungen zu Kälte und Gleichgültigkeit.
  • Er sucht die Gesellschaft von Madame Oberlin und erzählt ihr von seiner nicht erwiderten Liebe zu Friederike Brion[1], in deren Nähe er Ruhe gefunden hatte.
    • Obwohl Madame Oberlin ihm darauf nicht viel zu antworten weiß, fühlt sich Lenz durch die Gespräche mit ihr besser.
  • Lenz sucht Zuflucht in einer übertriebenen Religiosität.
    • Er versucht damit, seine innere Leere, die durch seine Erinnerung an Friederike Brion hervorgerufen wurde, zu bekämpfen.
    • Als Lenz vom Tod eines Kindes in Fouday erfährt, fastet er zunächst und macht sich als Büßer in Sack und Asche auf den Weg nach Fouday, um das Kind wieder zu erwecken.
    • Ihm gelingt es nicht, das Kind von den Toten zu erwecken, weshalb er halb wahnsinnig ins Gebirge stürzt, wo er Gott lästert und sich schließlich zum Atheismus bekennt.

[1] Friederike Brion: elsässische Pfarrerstochter, die eine kurze Liebschaft mit dem jungen Goethe hatte. Lenz, der ein Bewunderer Goethes war, hatte sich in sie verliebt, wurde jedoch von ihr abgewiesen.

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