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3. Abschnitt

3. Abschnitt

Infos

  • Seite: 32-59
  • Ort: Das Schloss Dürande „in der schönen Provence“ (S. 6, Z. 1) in der Nähe von Marseille, Paris
  • Zeit: „Etwa vierzehn Tage“ (S. 32, Z. 1) später im Herbst, ein Zeitraum über „mehrere Monate“ (S. 52, Z. 1)
  • Personen: Jäger Renald, „der alte Graf Dürande“ (S. 33, Z. 9), der Vetter Renalds, ein „starker Kerl“ (S. 36, Z. 11 f.), Graf Hippolyt, verschiedene Advokaten und Polizeibeamte

Inhalt

  • Gabrieles Bruder Renald begibt sich auf zum Schloss Dürande, um „den alten Grafen Dürande“ (S. 33, Z. 9) zu sprechen
  • Er hat erfahren, dass der junge Graf in der Nähe des Klosters gesehen worden war, kurz bevor Gabriele verschwunden war. Deshalb schöpft er Verdacht, dass die Affäre zwischen Graf Dürande und seiner Schwester wieder neu aufgeflammt ist
  • Renald beantragt beim alten Grafen Urlaub, um nach Paris zu reisen, wo er Gabriele und den Grafen Hippolyt vermutet
  • Unmittelbar darauf begibt sich Jäger Renald auf nach Paris, wo er seinen Vetter antrifft und ihn nach Gabriele fragt. Dieser scheint „erstaunt“ (S. 35, Z. 8) über die Erkundigung nach Gabriele und dem plötzlichen Auftauchen ihres Bruders
  • Renald schenkt den Worten des Vetters keinen Glauben und fühlt sich stattdessen in seinem Verdacht bestätigt. Mit dem Vetter reist ein „starker Kerl“ (S. 36, Z. 11 f.), welcher Renald eine Botschaft für den Grafen Hippolyt zusteckt, die ihm „vielleicht von Nutzen sein“ (S. 37, Z. 19) könnte
  • Indes siniert Graf Hippolyt über die Revolution und erhofft sich, dass ihn die Atmosphäre des Umschwungs in Frankreich von seinem monotonen Alltag auf Schloss Dürande ablenken wird
  • Während Hippolyt noch in Gedanken vertieft ist, erscheint Jäger Renald in seinem Hotel und der Graf erkennt in ihm den Schützen, welcher damals abends auf ihn im Garten vor dem Jägerhaus mit einer Waffe zielte
  • Auf die Anschuldigung, seine entlaufene Schwester würde sich in seiner Gegenwart aufhalten, reagiert der junge Graf ungehalten. Zu allem Übel erkennt Renald das Tuch seiner Schwester, welches diese im Klostergarten verloren hatte, „auf einem Tischchen“ (S. 42, Z. 6) Hippolyts wieder
  • Nachdem der junge Graf Renald aus seiner Unterkunft hinausgeschickt hat, vermeint der Jäger in der nächtlichen Stille der Waldluft das Singen seiner Schwester wiederzuerkennen. Vergeblich ruft Renald nach Gabriele, sie zeigt ihr Gesicht nicht
  • Renald, welcher in großer Sorge um seine Schwester ist, sucht in den folgenden Tagen Hilfe bei „einer Menge Advokaten“ (S. 46, Z. 9 f.), doch nirgendwo will man ihm in seiner Angelegenheit helfen. Auch „die Polizeibehörde“ (S. 46, Z. 21) zeigt sich wenig kooperativ, als es um die Suche nach seiner verschollenen Schwester geht
  • Als letzte Maßnahme entschließt sich Renald dazu, Hilfe bei König Ludwig XVI. zu erbitten. Allerdings lässt Graf Hippolyt den Jäger als vermeintlich „Wahnsinnigen“ (S. 50, Z. 17) abführen, als er Renald in der Menge entdeckt, bevor Gabrieles Bruder dem König sein Anliegen vortragen kann
  • „Mehrere Monate“ (S. 52, Z. 1) vergehen, bevor Renald aus dem „Irrenhause“ (S. 52, Z. 1) entlassen wird und „bleich und wüst“ (S. 51, Z. 17) kehrt er ins Jägerhaus am Schloss Dürande zurück. Allerdings hat der alte Graf in der Zwischenzeit bereits einen neuen Jäger eingestellt und so bricht Renald nach seiner Ankunft direkt wieder auf, begleitet vom „alten Hofhund“ (S. 53, Z. 14)
  • Die Revolution rückt immer näher und der alte Graf des Schlosses hat bereits in Vorahnung der notwendigen Verteidung Sprengstoff deponieren lassen. Als er von der Heimkehr des Jägers Renald erfährt, überlebt er die Neuigkeit vor lauter Aufregung nicht

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