Kapitel 3-4: Reise nach Italien
Die Kapitel 3-4 aus Aus dem Leben eines Taugenichts beinhalten Taugenichts weiterführende Reise nach Italien und sein Aufeinandertreffen mit zwei italienischen Malern sowie die Beschreibung seiner Eindrücke von neuen Gesichtern und Umgebungen im Zuge seiner Reise.
Kapitel 3
Infos
- Zeile: 2-385
- Ort: eine Landstraße, ein Baumgarten, der Wald, ein Platz vor einem Wirtshaus in einem Dorf
- Zeit: Sommer, ein ganzer Tag (vom Morgengrauen bis nachts) und der Beginn eines neuen Tages
- Personen: der Taugenichts, das Fräulein im Wirtshaus, ein betrunkener Mann, der Maler Guido, der Maler Leonhard
Inhalt
- Kurz nach seinem Aufbruch nach Italien trifft Taugenichts auf einen Bauern, welchen er nach dem Weg fragt, der ihn jedoch ignoriert
- Als Taugenichts in einem Baumgarten ein Schläfchen halten möchte, wird er von dem Bauern gestört, der ihn zudem als „Faulenzer“ beschimpft. Taugenichts flieht vor dem übel gelaunten Gesellen und findet sich im Wald wieder
- Gegen Abend führt ihn sein Weg zu einem Platz vor einem Wirtshaus, wo er sich durch sein Geigenspiel auch gleich beliebt macht und ins Gespräch mit einem Fräulein kommt
- Dem Protagonisten jedoch ist nicht nach einem Aufenthalt zumute und während er im Mondschein siniert, werden seine Gedanken unterbrochen, da zwei Maler ihn entführen und dazu nötigen, ihn zu einem Ort namens B. zu führen
- Nachdem die beiden ihn als Gärtner vom Schloss zu Wien erkennen, stellen sie sich als Guido und Leonhard vor und teilen fortan sowohl Speis und Trank als auch den Schlafplatz mit dem Taugenichts
Kapitel 4
Infos
- Zeile: 2-164
- Ort: das Innere der Kutsche, Tirol, die Lombardei, ein Wirtshaus auf dem Lande
- Zeit: Sommer, mehrere Tage und Nächte, die genaue Anzahl ist unbekannt
- Personen: der Taugenichts, der Maler Guido, der Maler Leonhard, der Postkutscher, der bucklige, alte Herr, mehrere Gäste und Bedienstete im Wirtshaus
Inhalt
- Die Maler und Taugenichts werden von einem Postkutscher empfangen und der Taugenichts erhält außerdem neue und frische Kleidung, bevor sie sich mit der Postkutsche auf den Weg nach B. machen
- Mehrere Tage und Nächte reisen die Gefährten durch Tirol und die Lombardei, wobei Taugenichts erwähnt, dass tagsüber die Vorhänge in der Kutsche vorgezogen sind und er mitten in der Nacht auf dem Dach der Kutsche auf seiner Violine spielt
- Als sie an einem Wirtshaus auf dem Lande ankommen, ziehen sich die beiden Maler in ihr Zimmer zurück, während Taugenichts sich in die Wirtsstube begibt
- In dem Gastraum kommen dem Protagonisten die Menschen ungepflegt, heruntergekommen und zugleich vornehm vor und er fühlt sich etwas unwohl in seiner Haut. Ein buckliger, alter Herr kommt auf ihn zu und stellt ihm zahlreiche Fragen zu seiner Herkunft und seinem Reiseziel, durch die sich Taugenichts bedrängt fühlt
- Nachdem Taugenichts auf sein Zimmer geht, hört er Herrn Guido noch ein sehnsuchtsvolles Lied singen und muss dann am nächsten Morgen feststellen, dass beide Maler verschwunden sind und ihm einen gefüllten Geldbeutel sowie den Postillon hinterlassen haben
- Eine Magd will denselben buckligen, alten Herren davonreiten gesehen haben, der am Abend zuvor Taugenichts so eindringlich interviewt hatte. Taugenichts weiß nicht, was er von all dem halten soll, und setzt seine Reise mit dem Postkutscher fort