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Inhaltsverzeichnis

Stilmittel

Im Folgenden wird eine Auswahl an Stilmitteln im Text herausgearbeitet und analysiert.
    Alliteration: „die Errichtung eines Exempels“ (S. 28)
    \(\rightarrow\) Die Häufung von Worten mit dem gleichen Anfangsbuchstaben zieht Aufmerksamkeit auf die Textstelle und kann Spannung aufbauen.
    Asyndeton: „Serie komischer, aufregender, erstaunlicher Versuche“ (S. 80)
    \(\rightarrow\) Die scheinbar hektische Aufzählung mindestens dreier Worte ohne Konjunktion sorgt für ein Gefühl der Spannung und Zerrissenheit beim Leser.
    Ellipse: „Ein Ende mit Schrecken, ein höchst fatales Ende“ (S. 107)
    \(\rightarrow\) Die grammatikalisch unvollständige und verkürzte Aussage spiegelt den Schockzustand und die Sprachlosigkeit des Erzählers über den Ausgang des Abends wider.
    Exklamatio: „Also doch!“ (S. 17)
    \(\rightarrow\) Der Ausruf in der direkten Figurenrede lässt den Leser die Emotionen des Affekts mitfühlen.
    Metapher: „Ritter der Servietten“ (S. 104)
    \(\rightarrow\) Durch die Verbindung der beiden Worte aus unterschiedlichen Bedeutungsbereichen wird ein neues Bild geschaffen, das hier den Kellner schmeichelnd betiteln soll.
    Neologismus: „entnationalisierte“ (S. 31)
    \(\rightarrow\) Um die Tatsache zu beschreiben, dass am Strand weniger Nationalismus vorherrscht, nutzt der Autor die Wortneuschöpfung.
    Parallelismus: „nur nicht nach Hause, nur nicht ins Bett“ (S. 77)
    \(\rightarrow\) Um die Aussage zu verstärken, wird ein Satzglied wiederholt.
    Parenthese: „‚Das Publikum wird nur in dem Falle einen guten Abend haben, daß ich einen habe, und darum tat dieser Liebling der Mädchen von Torre die Venere‘ (er hörte nicht auf, gegen den Burschen zu sticheln) ‚sehr wohl gut daran, sogleich den Beweis dafür zu geben, dass ich heute einen habe und also auf seine Wünsche verzichten kann.‘“ (S. 46- 47)
    \(\rightarrow\) Der, hier durch die Klammer eindeutig gekennzeichnete Einschub in den Satz, vermittelt dem Leser eine zusätzliche Info, die durch die Unterbrechung der syntaktischen Ordnung besonders betont wird.
    Personifikation: „schwächlicher Regen“ (S. 31)
    \(\rightarrow\) Der Regen wird mit der menschlichen Eigenschaft der Schwäche verknüpft, wodurch die Sprache lebendiger wirkt.
    Rhetorische Frage: „Hätten wir nicht abreisen sollen?“ (S. 29)
    \(\rightarrow\) Die als Frage getarnte Aussage kann den Leser beeinflussen und die Meinung des Erzählers aufdrängen.
    Tautologie: „Ein Cameriere bist du, ein Schenke, ein Ganymed“ (S. 99)
    \(\rightarrow\) Der gleiche Gedanke wird durch mehrere Worte mit gleicher Bedeutung wiederholt, um für mehr Eindringlichkeit zu sorgen.
    Vergleich: „Der eine Gedanke sei in dem anderen einbegriffen, wie Volk und Führer ineinander einbegriffen seien“ (S. 71)
    \(\rightarrow\) Um eine abstrakte Aussage verständlicher zu machen, wird sie mit einer anderen Sache verglichen.
    Wiederholung: „Zu früh, zu früh“ (S. 22)
    \(\rightarrow\) Die wiederholte Nennung eines Wortes lässt die Aussage eindringlicher wirken.

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