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5. Aufzug

Im 5. Aufzug dreht sich alles um den Tod von Jasons Braut und wie Medea die Nachricht aufnimmt.

Personen

  • Erzieher
  • Medea
  • Chor
  • Bote

Handlung

  • Der Erzieher berichtet Medea, dass die Braut die Geschenke angenommen hat und die Kinder der Verbannung entgangen sind
  • Er ist irritiert, weil Medea weint, obwohl er eine vermeintlich freudige Nachricht überbringt
  • Medea sagt, sie weint aus bitterer Not, woraufhin der Erzieher denkt, sie sei traurig, weil man sie von ihren Kindern trennt
  • Medea schickt ihn zu den Kindern ins Haus, denen jetzt die Stadt gehört
  • Sie erkennt, in welches Unglück sie sich selbst mit ihrem Hass gestürzt hat; dass sie ihre Kinder vergebens großgezogen hat und bald ohne sie ein leidvolles Leben führen wird
  • Beim Anblick der Kinder verliert Medea kurz den Mut für ihren Plan; sie überlegt, die Kinder mitzunehmen
  • Beim Gedanken an den Spott ihrer Feinde entschließt sie sich aber doch, tapfer zu bleiben; sie will ihre Kinder nicht dem Hass ihrer Feinde aussetzen
  • Sie drückt noch einmal die Hände ihrer Kinder, streicht über ihre Wangen und wünscht ihnen Glück „drüben“ (S. 35)
  • Der Chor singt, dass Menschen ohne Kinder wohl glücklicher sind, weil sie weniger Sorgen haben
  • Ein Bote kommt zu Medea; sie soll nach ihrer bösen Tat sofort fliehen
  • Medea freut sich und lässt sich begeistert Details vom Tod der Braut und König Kreon berichten
  • Der Bote erzählt, wie Jason sich für die Kinder einsetzte, dass seine Braut kurz darauf den Schmuck anlegte, blass wurde, taumelte und weißen Schaum vor dem Mund hatte; kurz darauf schrie sie auf, weil ihr Haarkranz in Flammen aufging und das Kleid ihren Körper zerfraß
  • Weiter berichtet der Bote, dass Kreon ins Zimmer stürzte und sich auf die Leiche seiner Tochter warf; deren Kleid hing an ihm fest und riss ihm das Fleisch von den Knochen, sodass auch er starb
  • Der Bote klagt über das endliche Leben und, dass keiner je glücklich sein kann
  • Der Chor beklagt die arme Königstochter, die für Jason sterben musste; er aber hat sein Leid verdient
  • Medea kündigt an, dass sie ihr Kinder nun schnell töten will, bevor es ihre Feinde tun; sie spricht sich selbst Mut zu

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