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Grenouille

Lebensdaten von Jean-Baptiste Grenouille

  • 17. Juli 1738 in Paris geboren
  • Lebte bis zu seinem 8. Lebensjahr bei Madame Gaillard
  • Bis zu seinem 15. Lebensjahr Gerbergeselle bei Grimal; ermordete ein Mädchen in Paris
  • Danach drei Jahre Ausbildung zum Parfumeurgeselle bei Baldini
  • Mit 18 Jahren verließ er Paris und lebte dann jahrelang in der Einsamkeit
  • Mit 26 Jahren wurde er für Marquis de la Taillade-Espinasse Versuchsopfer
  • Danach arbeitete er zwei Jahre bei Madame Anulfi, lernte neue Verfahren der Duftgewinnung und wurde zum Serienmörder
  • Mit 28 Jahren entkam er durch seinen himmlischen Duft seiner Verurteilung und floh
  • 25. Juni 1767 mit 28 Jahren in Paris seinen Mord provoziert

Aussehen

  • Unscheinbare, kleine und eher schwache Gestalt
  • Hatte eigentlich nichts angsteinflößendes oder hässliches an sich
  • War den Menschen unheimlich
  • Hatte schon als Baby keinen eigenen Geruch
  • Hinkte wegen seines verkrüppelten Fußes
  • Hatte eine witternde Nase
  • Der Milzbrand hinterließ hässliche Narben an Hals und Wangen
  • Nach seiner Zeit am Plomb du Cantal hatte er Haare bis zum Knie, einen Bart bis zum Nabel und Nägel wie Vogelkrallen
  • Sah als Versuchsobjekt vom Marquis das erste Mal wie ein Mensch aus
  • Manipulierte seine Erscheinung mit verschiedenen Menschendüften

Charakter

  • Voller Boshaftigkeit fürs Leben entschieden
  • Autistische Züge:
    Er brauchte keine Liebe oder menschliche Wärme
  • Übermächtiger Geruchssinn machte ihn zum Wunderkind:
    Hatte seine Umgebung schon früh olfaktorisch erschlossen; konnte allerlei Düfte zuordnen
  • Scheinbar nicht sehr intelligent:
    Lernte erst spät sprechen; verstand ethische Begriffe nicht
  • Andere Sinne verkümmert:
    Seine Augen gebrauchte er kaum; kein Schmerzempfinden; Folter war bei ihm wirkungslos
  • Strebte nach sozialer Isolation:
    Extrem verschlossen und zurückgezogen; fühlte sich nur fernab von Menschenmassen frei; lebte jahrelang in seiner inneren Duftwelt; kapselt sich ab wie ein Zeck
  • Verkehrte Emotionen und kein Skrupel:
    Er spürte nach seinem erste Mord zum ersten Mal Glückseligkeit; mordete ohne Scheu; die Opfer waren nur Dinge für ihn; er arbeitete ausgeglichen und freudig an seinem Werk; nur der dumpfe Ton beim Erschlagen war ihm widerwärtig
  • Menschen waren für ihn nur Dinge:
    Er spürte keine Liebe zu Menschen, sondern zum Duft; ekelte sich vor Menschen; schwarzer Jubel erfüllte ihn, als er die Menschen mit seinem Menschenduft täuschen konnte
  • Glück nur in der Duftwelt:
    Beim Sprechen über Düfte blühte er auf; entfaltete seinen Körper; begeistert von den Verfahren der Duftgewinnung; erlebte ein unschuldiges Glück, als er es schaffte, lebendigen Dingen den Duft zu rauben
  • Züge von Größenwahn:
    Er war sich seines zukünftigen Erfolges immer sicher; hielt sich selbst für ein begnadetes Individuum
  • Verfolgte besessen seinen Lebensplan:
    Manipulierte seine Mitmenschen geschickt mit Düften, stellte sich wenn nötig dumm oder gab sich bescheiden; konnte sich in Geduld üben; wartete fast zwei Jahre auf Laures Duft
  • Lebte nur für seine Bestimmung:
    Als er mit seinem Plan, Dingen ihre duftende Seele zu rauben, scheiterte, wurde er lebensbedrohlich krank; als er von anderen möglichen Verfahren erfuhr, wurde er wie durch ein Wunder gesund
  • Kein Streben nach Erfolg:
    Geld war Grenouille völlig egal
  • Eher Tier als Mensch:
    Ernährte sich auf Plomb du Cantal von Tieren und Pflanzen
  • Innere Verzweiflung, weil er keinen eigenen Duft hat:
    Sehnte sich danach, dass die Menschen einmal auf seine wahre Existenz reagieren; nur der Tod schien ihm als Erlösung von seiner Qual

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