Motto
„Kreon: Und sind die Frauen auch nicht zum Guten geschickt, sind sie doch Meisterinnen des Bösen.“; Euripides,
Medea
Inhalt
Kapitel 3 (S. 67-88) ist aus der Perspektive von Agameda geschrieben.
- Agameda freut sich, dass sie Medea zum Erbleichen bringen konnte
- Nur weil Medea sie einst verriet, ist ihr Hass so weit gewachsen
- Agamedas größter Kindheitswunsch: Medea als Helferin pflegen und endlich ihre Dankbarkeit und Liebe bekommen
- Sie war einst Medeas begabteste Schülerin, doch Medea dämpfte jedes Lob
- Heute ist Agameda bei den Korinthern beliebter als Medea; hat sich durch Presbon reiche Kunden erarbeitet
- Der Tag, an dem Medea vernichtet wird, würde Agamedas glücklichster Tag
- Zusammen mit Presbon plant sie Medeas Vernichtung
- Überrascht, dass sie bei Akamas erst nicht willkommen waren
- Sie verrät Akamas von Medeas Ausflug in den geheimen Gang und dass sie Merope hinterherspioniert hat
- Wütend, weil Akamas sie verachtet; zweifelt wieder an ihrem Aussehen
- Um ihn einzuwickeln, nutzt sie seinen Gerechtigkeitssinn aus und stachelt ihn gegen Medea auf
- Schafft es, Akamas zu verführen
- Agameda erkennt, dass Akamas Medea braucht, um sich vorurteilsfrei gegenüber einer Barbarin zu fühlen
- Zusammen planen sie die List, Medea für den Brudermord anzuklagen, weil keiner über das Geheimnis im Palastkeller sprechen wollte
- Agameda erinnert sich, wie Medea sie einst nach dem Tod ihrer Mutter als Schülerin aufnahm und sich dann von ihr fernhielt; sie begann Medea zu hassen
- In Korinth fand Agameda endlich Anerkennung; Affären mit Turon, Akamas, Presbon
- Weil Medea immer weiter zur Leiche in der Gruft nachforschte, geht Akamas auf die List ein
- Als Medea ihr vorwirft, genau zu wissen, dass sie am Tod von Absyrtos keine Schuld habe, antwortet Agameda: „Du solltest wissen, dass eine Schwester ihren Bruder auf verschiedene Weise auf dem Gewissen haben kann.“ (S. 88)