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Inhaltsverzeichnis

2. Abschnitt

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Infos

  • Seite: 12-31
  • Ort: Gabrieles „Schlafkammer“ (S. 12, Z. 9), Umgebung ums Schloss Dürande, das Kloster „am Abhange der Waldberge“ (S. 15, Z. 3 f.), „nahegelegenes Gut des Klosters“ (S. 25, Z. 10)
  • Zeit: später Abend und Nacht, früher Morgen und nächster Tag & ein Zeitraum, der sich über mehrere Wochen zieht. Es ist Herbst und somit ein sogenannter „Altweibersommer“ (S. 26, Z. 8)
  • Personen: Gabriele, Jäger Renald, die Priorin, Schwester Renate

Inhalt

  • Noch aufgewühlt von den Geschehnissen begibt sich Gabriele in ihr Gemach, von wo aus sie das herzzerreißende „Weinen“ (S. 13, Z. 2) ihres Bruders nichts überhören kann. Das Schluchzen veranlasst sie dazu, dem Willen Renalds Folge zu leisten und ins Kloster zu gehen
  • Der Leser erfährt, dass es sich beim unbekannten Fremden aus dem Garten um Gabrieles Liebhaber handelt, sie dies jedoch vor ihrem Bruder verheimlichen möchte
  • Dass ihr Liebster nicht wissen wird, wo sie nach dem Eintritt ins Kloster abgeblieben ist, beschäftigt die junge Frau. So entschließt sie sich voreilig dazu, das Jägerhaus zu verlassen und hinterlässt ihrem Bruder eine Notiz, welche enthält, dass sie bereits alleine auf dem Weg ins Kloster unterwegs sei
  • Ihr Weg führt Gabriele vorbei am Schloss Dürande und auch wenn sie darauf gehofft hat, ihn unterwegs zu treffen, ist von ihrem Geliebten keine Spur zu sehen
  • Nach Stunden der Wanderung erreicht Gabriele das Kloster und aufgrund der frühen Morgenstunde liegt alles noch schlafend da. So fällt die junge Frau in einen morgendlichen Schlummer, bevor sie von der Priorin sanft geweckt wird
  • Die Vorsteherin des Klosters erkennt Gabriele zugleich und beschert dem jungen Mädchen ein herzliches Willkommen, indem sie sie verköstigt, mit ihr spricht und sie frisch ankleidet
  • Im Laufe des Tages erscheint Renald und besucht seine Schwester. Er und die Priorin sprechen eine Weile unter vier Augen und Gabriele kann nur mutmaßen, dass sie und ihr heimlicher Geliebter Gesprächsgegenstand sind. Vorerst soll Gabriele im Kloster bleiben und Renald verabschiedet sich wieder von ihr
  • Die Besuche ihres Bruders Renald werden immer sporadischer, bis er sich dann bei Gabriele schließlich gar nicht mehr im Kloster blicken lässt
  • Gabriele jedoch ist von einer stillen Zuversicht erfüllt, dass für sie und ihren Geliebten alles gut ausgehen wird und lässt sich durch die Abschottung im Kloster nicht entmutigen
  • In „der jungen Schwester Renate“ (S. 19, Z. 5 f.) findet Gabriele eine Gesprächspartnerin, welcher sie in Form eines Märchens die Liebesgeschichte zwischen ihr und ihrem Liebsten erzählt
  • Renate erkennt in der Szenerie des Märchens die Umgebung des Klosters wieder und plötzlich erscheint „ein fremder Mann [...] an der Mauer“ hinter den beiden jungen Frauen, woraufhin Gabriele vor Schreck mit der Nonne ins Klosterinnere zurückeilt, jedoch ihr Tuch im Garten vor den Toren verliert
  • Hatte sich das Tuch der weiblichen Protagonistin noch eben in den Sträuchern verfangen, kann sie es nun beim Blick zurück nicht mehr ausmachen und allein ferne „Ruderschläge“ (S. 25, Z. 3) sind zu hören
  • „Der Namenstag der Priorin“ (S. 25, Z. 7) stellt eine Feierlichkeit dar, die in einem „nahegelegenen Gut des Klosters“ (S. 25, Z. 10) ausgetragen wird und zeitgleich mit der „Weinlese“ (S. 25, Z. 10) stattfindet
  • Sowohl alle Klosterbewohner als auch zahlreiche Bewohner, jung sowie alt, wohnen dem Fest bei und kommen auf dem Gut zusammen
  • Als sich dem Gut unbekannte Reiter nähern, erkennt sie unter den Herren ihren Geliebten wieder. Durch die Priorin erfährt sie, dass es sich bei ihrem Liebsten um den „jungen Graf Dürande“ (S. 31, Z. 6) handelt

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