8. Abschnitt
8. Abschnitt
Infos
- Seite: 209-250
- Ort: Wien
- Zeit: Ende Mai bis Anfang Juni 1938, 12. März 1945
- Personen: Franz Huchel, „Briefträger Heribert Pfründrer“ (S. 185, Z. 13 f.), Sigmund Freud, Anna, Frau Huchel, Anezka
Inhalt
- Vom „Briefträger Heribert Pfründrer“ (S. 185, Z. 13 f.) erfährt Franz, dass Sigmund Freud bereits am morgigen Tag nach London gehen wird. Ohne Umschweife macht sich Franz auf den Weg zum Professor, welchen er jedoch durch einen geheimen Hintereingang in seinem Zuhause aufsuchen muss, da die Gestapo den Eingang der „Berggasse 13“ (S. 69, Z. 19) bewacht
- Zusammen genehmigen sich die beiden Freunde unterschiedlichen Alters eine Zigarre und tauschen sich über die Geschehnisse der vergangenen Wochen aus. Franz erzählt Sigmund vom neuen Liebhaber seiner Anezka und Freud bekundet ihm sein Beileid bezüglich Trsnjeks Ableben
- Am Tag darauf verlassen Sigmund Freud und seine Tochter Anna Wien mit dem Zug und Franz verabschiedet sich auf seine Art und Weise, indem er unauffällig für die Gestapo mit einiger Entfernung dem davonfahrenden Zug nachsieht. Nach dem Abreisen des geschätzten Freundes überkommt den Protagonisten ein Gefühl der inneren Leere
- In „Nußdorf am Attersee“ (S. 7, Z. 8) denkt indes Franz' Mutter an ihren Sohn und fragt sich, wo er sich gerade befindet und wie es ihm geht. Sie selbst hat inzwischen ihre Arbeit verloren und muss sich ohne Einkommen durchschlagen
- Franz wird am nächsten Tag von den Herren in grauen Anzügen abgeholt und muss die Trafik schließen
- „Sieben Jahre später“ (S. 247, Z. 20) beschreibt der Autor, wie Anezka an der Tür der Trafik eine ausgeblichene Notiz von Franz entdeckt, auf welcher er seinen letzten Traum festgehalten hat