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Inhaltsverzeichnis

Selbstmordversuche

  • Oberlin kehrt früher als erwartet aus der Schweiz zurück, worüber sich Lenz sehr freut.
  • Als Oberlin ihm jedoch rät, auf die Bitte seines Vaters zu hören und nach Straßburg zurückzukehren, wird Lenz von einer heftigen Unruhe erfasst und fühlt sich von Oberlin hintergangen.
  • Lenz‘ geistiger Zustand verschlechtert sich zunehmend.
    • Er leidet an Wahnvorstellungen, wie beispielsweise Friederike getötet zu haben.
  • Oberlin ist bestürzt von Lenz‘ hoffnungslosem Zustand und versucht, ihm zu helfen.
    • Rät ihm, zu Gott zu beten und sich an Gott zu wenden
  • Lenz leidet unter völliger innerer Leere und Angstattacken, weshalb er sich aus dem Fenster stürzt.
    • Geht anschließend wieder zu Oberlin und bittet diesen um Hilfe
    • Er ist beschämt über sein Verhalten und möchte nicht, dass die anderen Dorfbewohner von seinem versuchten Selbstmord erfahren.
    • Oberlin ist der einzige, der Lenz helfen kann und kümmert sich liebevoll sowie geduldig um den Kranken.
  • Oberlin schreibt dem Schulmeister Sebastian aus Bellefosse, damit dieser in Oberlins Abwesenheit ein Auge auf Lenz hat.
    • Lenz macht mit Sebastian einen Spaziergang nach Fouday, um das Grab des Kindes zu besuchen, welches er nicht erwecken konnte.
    • Sebastian folgt Lenz auf seinen Wegen, doch Lenz wird sein Begleiter irgendwann lästig und er versucht diesen abzuschütteln.
    • Sebastian informiert seine beiden Brüder, die ihm bei der Überwachung von Lenz helfen sollen.
    • Lenz schafft es, den drei Männern zu entwischen, gibt sich in Fouday für einen Mörder aus und wird festgehalten.
    • Die Brüder hören während ihrer Suche in Fouday von dem Mann, der kein Mörder sein kann und vermuten Lenz dahinter.
    • Ihre Vermutung bewahrheitet sich und sie nehmen Lenz mit nach Waldbach, wo Oberlin bereits auf sie wartet.
  • Auch seine beständige Flucht in die Religiosität schafft es nicht mehr, die weitere Verschlechterung von Lenz‘ geistigem Zustand aufzuhalten.
  • Seine Mitmenschen beginnen sich vor ihm zu fürchten und eine normale Unterhaltung scheint mit Lenz unmöglich, da er mit seinen Gedanken abschweift oder oft nicht mehr weiß, was er sagen wollte.
  • Lenz Angst-Anfälle beschränken sich nun nicht mehr nur auf die Nacht, auch tagsüber nimmt die Zahl der Anfälle stark zu.
    • Nur Oberlins Worte können Lenz in diesen Anfällen wieder zu Bewusstsein bringen.
    • Lenz versucht bei klarem Verstand zu bleiben, indem er sich immer wieder selbst Schmerzen zufügt.
  • Nachdem sich Lenz ein weiteres Mal aus seinem Zimmer in den Hof gestürzt hat, beschließt Oberlin den geistig Kranken nach Straßburg zurückzuschicken.
  • In einer Kutsche fährt Lenz von Waldbach nach Straßburg und empfindet dabei nichts als kalte Resignation.
    • Versucht auch hier, sich selbst zu schaden, schafft es jedoch nicht, da er unter ständiger Beobachtung steht.
  • Bei seiner Ankunft in Straßburg scheint er wie alle anderen zu sein und verhält sich unauffällig.
    • Lenz fühlt sich jedoch innerlich völlig leer und empfindet sein Leben nur noch als eine Last.

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