Personen |
Handlungs-
ort |
Inter-
pretation |
Faust
Mephisto-pheles
Eine Vielzahl von phan-
tastischen Gestalten
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Blocksberg während der Walpurgisnacht
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Skandalöse Literatur: Faust will das Böse kennenlernen und besucht mit Mephisto das Fest der bösen Wesen
Darstellung von Irrsinn, purer Sexualität, Verbrechen, Gewalt und Geldgier Faust kennt keine Grenzen
Schwer verständliche Satire auf Zeitgenossen Goethes
Die Gretchen-erscheinung weist Faust auf ihre Hinrichtung hin
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Wie
Auerbachs Keller gehört diese Szene
nicht zum eigentlichen Drama und stellt ein kleines Zwischenspiel ohne besonders relevante Entwicklungen im Handlungsverlauf dar.
Faust will in seiner Wissenssucht nun
auch das Böse kennenlernen, was Mephisto ihm mit einem Besuch des Fests der Hexen, Hexer und anderer böser Gestalten auf dem Blocksberg zeigen will. Die Szene ist geprägt von phantastischen und irrsinnigen Geschehnissen sowie von
sexuell anzüglicher und derber Sprache. Faust und Mephisto tanzen mit einer jungen und einer alten Hexe, wobei Faust den Tanz sofort beendet, als der jungen Hexe eine rote Maus aus dem Mund springt und ihm
Gretchen erscheint, blass und mit einer roten Schnur um den Hals (eine Vorausdeutung ihrer späteren Hinrichtung). Daraufhin nimmt Mephisto Faust zu einer Theateraufführung auf dem Blocksberg mit, um ihn abzulenken.