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Kapitel 18 - 23: Trennung und Flucht in die Fiktion

(18) An Halloween trennen sich die Wege der Protagonisten. E. kann diesem amerikanischen Fest der Masken und Verkleidungen nichts abgewinnen und folgt der Einladung der Bahngesellschaft Amtrak, um nicht dem Umzug der Universität beiwohnen zu müssen. Die Begründung, es könne ihn bei seinem Sachbuch über Luxuseisenbahnwagen weiterhelfen, ist dabei nur vorgeschoben. Auf der Party der Bahngesellschaft lernt er Louise kennen, die über Halloween, die USA und insbesondere amerikanische Frauen spöttelt. Beide teilen ein Gefühl der Fremdheit in Amerika. Louise ist offensichtlich an E. interessiert und bietet ihm an, Einsicht ins Archiv von Amtrak zu nehmen, was ihm bei seiner Arbeit helfen könnte.
(19) Für E. überraschend eröffnet Agnes ihm, dass sie trotz Antibabypille schwanger sei. E. ist unfähig, auf diese Nachricht zu reagieren, denn „[die literarische] Agnes wird nicht schwanger“. Er rät ihr zur Abtreibung.
(20) E. geht daraufhin spazieren und sieht bezeichnenderweise nur sein eigenes Spiegelbild. Er erzählt, dass es bereits zuvor mit einer Frau zur Trennung kam, weil sie nicht mit dem Bild übereinstimmte, das er sich von ihr gemacht hatte. Als E. nachhause kommt, ist Agnes verschwunden.
(21) Versuche, Kontakt mit ihr aufzunehmen, scheitern. Stattdessen wendet sich E. an Louise und erzählt ihr, dass Agnes ihn verlassen habe, wobei er die Schwangerschaft verschweigt. Louise lädt ihn zum Thanksgiving-Essen bei ihren Eltern ein. E. hat nach dem Gespräch ein schlechtes Gewissen, als habe er Agnes betrogen. Derweil schreibt er seine Geschichte über Agnes weiter. Die alptraumhafte Vision (17) ersetzt er durch eine kitschige Handlung, nach der er seine Vaterschaft akzeptiert.
(22) Auf dem Thanksgiving-Dinner sprechen E. und Louise, selbst halb Französin, halb Amerikanerin, über die Unterschiede zwischen Europa und Amerika. Das Bild, das sich beide voneinander machten, habe mehr mit ihnen selbst zu tun als mit der Realität (Bildnisproblematik). Louises Eltern behandeln E. wie ihren zukünftigen Schwiegersohn. Mit Nachdruck bittet Louise E. darum, in ihrem Büro vorbeizukommen.
(23) Dieser Bitte kommt E. nach. Noch immer beschäftigt ihn der Pullman-Streik. E. denkt, dass der Streik keine materiellen Ursachen hatte, sondern dass es um Freiheit ging. Erneut taucht das Motiv des falschen Bildes auf, da der Patriarch Pullman in seinen Augen ein Paradies für seine Arbeiter geschaffen hatte. Der Besuch im Archiv bringt E. beruflich nicht weiter. Er küsst Louise, die sich nach eigener Aussage nur amüsieren will.

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