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Autobiografische Bezüge

Beschäftigt man sich mit der Erzählung Sommerhaus, später und der Autorin selbst, fällt auf, dass es einige autobiografische Bezüge gibt. Diese sollen im Folgenden interpretiert werden.

Biografie Judith Hermann

  • Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren
  • Sie begann ein Philosophie- und später ein Musikstudium, beendete aber keines von beiden
  • Zwischenzeitlich war sie Sängerin und Managerin einer Pop-Band
  • 1997 beendete sie ihre journalistische Ausbildung an der Berliner Journalistenschule
  • Sie feierte ihr Autorinnen-Debüt mit dem Werk Sommerhaus, später im Jahr 1998
  • Für den Erzählband wurde sie mit dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis geehrt

Autobiografische Bezüge

  • Judith Hermann wurde genau wie die Ich-Erzählerin in Berlin geboren
  • Beide Frauen sind in einem ähnlichen Alter; wie ihre Protagonistin erlebte auch die Autorin die unbekümmerte und freigeistige Mentalität im damaligen Berlin
  • Genau wie ihre Ich-Erzählerin war auch die Autorin lange auf der Suche nach ihrer Identität bzw. ihren Zukunftsvorstellungen
  • Obwohl sie mit der Erzählung als Autorin Erfolge feierte, wollte Judith Hermann ihren Job als Kellnerin in einer Kneipe nicht aufgeben; ähnlich wie der Ich-Erzählerin scheinen ihr Entscheidungen für eine Sache schwer zu fallen
  • In der Figur von Stein bringt Judith Hermann ihre Leidenschaft für Musik unter, indem sie immer wieder über die Songs und Bands schreibt, die er auf seinen langen Taxi-Fahrten hört
  • In der Literaturkritik wird häufig auch diskutiert, ob die Autorin mit der Darstellung in Sommerhaus, später vielleicht einen alternativen Lebensentwurf für sich zeichnen wollte

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