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Millers Frau

Die Millerin ist eine geschwätzige, nicht sehr intelligente und arrogante Frau, die unabsichtlich zum Tod ihrer Tochter beiträgt, als sie Sekretär Wurm in einem Anflug törichter Einbildung von der Liebe Luises zu Ferdinand erzählt. Dabei lobt sie Ferdinand über alle Himmel, während sie sich gegenüber Wurm sehr unhöflich verhält. Jedoch lässt sie sich von ihrem Mann nichts sagen und redet munter weiter. Erst am Ende des 2. Aktes, ihrem letzten Auftritt, bemerkt sie ihren Fehler, sucht aber Hilfe bei ihrem Mann, statt ihr eigenes Handeln zu überdenken. Dem Präsidenten zeigt sie sich unterwürfig, den Mut ihres Mannes besitzt sie nicht. Die Regieanweisungen bezeichnen sie als „dumm-vornehm“ und „bäurisch-stolz“ (S. 9), kritisieren sie also deutlich. Durch ihren vermessenen Plan, ihre Tochter durch die Heirat mit Ferdinand aufsteigen zu lassen und ihr offenes Gefallen an den Reichtümern, die Ferdinand ins Haus der Familie bringt, löst sie die Intrige aus.

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