3. Kapitel: Ein Landhaus bei New York
Infos
- Seite: 54-89
- Ort: In dem Landhaus Pollunder nahe New York
- Zeit: Früher Abend mit kurz nach Mitternacht
- Personen: Karl, Pollunder, Klara, Green, Diener, Mack
Inhalt
- Angekommen im Landhaus Pollunders, lernt Karl dort dessen Tochter Klara kennen. Sie verhält sich ausgesprochen freundlich gegenüber Karl und unterrichtet ihn darüber, dass Green ebenfalls dem gemeinsamen Dinner beiwohnen wird, da er Karl etwas Wichtiges zu verkünden hätte
- Pollunder sieht dem Erscheinen Greens mit gemischten Gefühlen entgegen, da er gehofft hatte, den Neffen Jakobs für sich zu haben und ihn außerdem bereits vor dem Essen wieder zu Hause abliefern wollte
- Klara bittet Karl darum, ihr etwas auf dem Klavier vorzuspielen, als sie alleine sind. Karl hingegen möchte sich lieber in einem der Zimmer im Anwesen Pollunders umsehen, wovon ihn Klara jedoch abhält, indem sie ihm körperlich näherkommt, als es Karl lieb ist
- Unangenehm berührt von der physischen Auseinandersetzung mit Klara, möchte sich Karl auf den Heimweg machen. Pollunder jedoch hält ihn nach dem Abendessen dazu an, noch zu bleiben, da Green dem Protagonisten um Mitternacht noch etwas geben müsse
- Der Protagonist streift durch die verwinkelten Gänge des Hauses und lässt sich schließlich dazu überreden, ein paar Lieder auf dem Piano für Klara zum Besten zu geben. Zu seiner Überraschung erscheint inmitten seines Spiels Mack, welcher sich als der Verlobte von Klara herausstellt
- Um Mitternacht kommt es dazu, dass Green Karl einen Brief von Onkel Jakob überreicht. In diesem Brief beschwert sich Karls Onkel über die angebliche Prinzipienlosigkeit und Unzuverlässigkeit seines Neffen, aufgrund derer er Karl fortschicken wird. Auch erwähnt Jakob in seinem Brief, dass Karl noch eine letzte Möglichkeit habe, alles wiedergutzumachen: Wenn er diese Nacht bis Mitternacht auftaucht, würde ihm der Onkel verzeihen und eine letzte Chance geben
- Green gibt Karl noch ein Zugticket nach San Francisco. Der Protagonist ist entsetzt über die Gefühlskälte, mit welcher er abgehandelt wird. Seiner Meinung nach trägt Green die Schuld daran, dass er nun fortgestoßen wird, denn hätte ihn der Geschäftspartner seines Onkels nicht bis um Mitternacht im Landhaus Pollunders festgehalten, wäre er noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist heimgekehrt
- Ohne ein nächstes Ziel wird Karl von Green vor die Tür gesetzt, unwissend darüber, wo er die nächste Nacht verbringen wird