Aurelie
Aurelie ist eine junge, schöne Dame und lebt am Hofe zu Wien.
Infos zur Person
- Aurelie wuchs als Waisenkind in der Obhut ihres Onkels, dem Portier des Schlosses in Wien auf, welcher sie wiederum mit an den Hof brachte
- Besitzt laut der Beschreibung des Protagonisten Taugenichts dunkelbraunes Haar, schöne Augen sowie eine schlanke, hochgewachsene Figur
- Ihre vornehme Kleidung und Erscheinung lässt eine adlige Herkunft vermuten
Charakter
- Engelsgleich: Für Taugenichts verkörpert Aurelie die Definition eines Engels, er sieht sie des Öfteren im weißen Kleid und ihre Gesichtszüge beschreibt er als gnädig, liebenswert und schön
- Illusionär: Es stellt sich erst im Verlauf der Novelle heraus, dass Aurelie nicht adliger, sondern bürgerlicher Abstammung ist und so glaubt zum Beispiel auch Taugenichts bis zuletzt, dass er sich in eine Gräfin verliebt hat
- Idealistisch: Auch wenn wir Aurelie ausschließlich durch den subjektiven Blick des Taugenichts als Ich-Erzähler sehen, so erfüllt sie doch zumindest aus dem Blickwinkel des Protagonisten das Idealbild einer jungen Frau, die sowohl innerlich als auch äußerlich schön ist
- Introvertiert: Obwohl auch Aurelie gleich zu Beginn der Handlung Gefühle für den ihr noch unbekannten Taugenichts entwickelt, behält sie ihr Empfindungen für sich und zeigt sie nicht nach außen hin
- Romantisch: Zwar ist Aurelie im Gegensatz zu ihrem Geliebten eher nach innen gekehrt, jedoch besitzt auch sie eine romantische Ader, die ihre Hoffnung auf eine glückliche Vereinigung mit dem Taugenichts am Ende aufrecht erhält
- Treu: Gleich zu Beginn verliebt sich Aurelie in Taugenichts und auch, als dieser das Schloss verlässt und sich für geraume Zeit im Ausland aufhält, tut die räumliche Distanz ihrer Liebe zum ihm keinen Abbruch