Achtes Kapitel
Infos
- Seite: 144-174
- Ort: Hotel Saint James and Albany in Paris, Juweliergeschäft
- Zeit: Herbst
- Personen: Felix Krull, Stanko, Generaldirektor Stürzli, Juwelier Jean-Pierre
Inhalt
- Felix sieht ein, dass er auf den Kontakt des Juweliers von Stanko angewiesen ist und willigt in die Abmachung ein, sich den Ertrag der Schmuckstücke in der Samtschatulle zu teilen. Daraufhin teilt ihm Stanko die Adresse des Juweliers mit
- Da sich Krull sowohl in Englisch, Italienisch als auch Französisch auszudrücken vermag, ohne eine der drei Sprachen eigentlich zu beherrschen, übt er einen guten und redegewandten ersten Eindruck auf Stürzli aus
- Stürzli stellt Felix zunächst als Liftboy ein und gibt ihm den Namen Armand Kroull, da ihm der wahre Name des Protagonisten zu deutsch erscheint
- Felix nimmt eines Tages ein paar der Schmuckstücke aus dem Kästchen, unter ihnen eine Brillantenkette heraus, als Stanko schläft und legt dann das Kästchen wieder zurück
- Auf direktem Wege macht sich der Protagonist auf, um die Schmuckstücke beim Juwelier zu verkaufen
- Der Uhrenmacher kauft Krull den Schmuck für einen Preis von insgesamt 4.400 Francs ab und ist hellauf begeistert von der „sonnigen Ausstrahlung“ (vgl. S. 170) des Protagonisten
- Daraufhin begibt sich Felix in die Stadt und verprasst einen Teil des Geldes in köstlichem Essen und kleidet sich außerdem neu ein
- Zurück im Dortoir zeigt Felix Stanko 3.000 Franken, die noch von seinem Vergnügungsausflug übrig geblieben sind und der Hilfskoch glaubt ihm, dass er nicht mehr als 4.000 Francs insgesamt an Gewinn gemacht hat. Demnach erhält Krull 1.000 und Stanko 2.000 Francs, wohlgemerkt, dass Felix weitere 1.400 Francs bereits ausgegeben hat