Motto
„Jason: Gäb es andre Geburt, ganz ohne die Frau, wie glücklich wäre das Leben!“; Euripides,
Medea
Inhalt
Kapitel 9 (S. 199-208) ist aus Jasons Sicht geschrieben.
- Jason wollte nicht, dass es so weit kommt; denkt aber, er hätte nichts tun können
- Sieht Medea als Rasende, die es darauf angelegt hatte, ihn zu zermalmen
- Fühlt sich unwohl, weil Medea ihn anstarrt bei der Urteilsverkündung
- Nach Turons Verstümmelung forderten gerade die Korintherinnen, die Medea danken müssten, für sie die Höchststrafe
- Jason empfindet keine Freude mehr, wie Medea es vorausgesagt hatte
- Als Jason im Rat um Milde bat, erklärte man ihm, Medea habe sich selbst jedes Mitgefühl verscherzt
- Jason weiß, dass das Urteil bei der Verhandlung längst festgestanden hatte
- Er fragt sich, warum er noch einmal zu Medea gegangen ist; besuchte sie, als sie ihre Sachen packte
- Jason wollte Medea erklären, dass er nichts tun konnte; sie lachte nur; er sei kein König für Korinth und er solle Glauke nichts antun
- Er ärgerte sich, weil Medea ihn mit Akamas und Presbon gleichsetzte
- Denkt daran, wie Presbon vor Gericht über Medea hergezogen ist und wie Agameda geschickte jede von Medeas Handlungen ins Schlechte verdrehte und ihn als Betrogenen enthüllte
- Jason ist wütend und daher froh über die Verbannung Medeas
- Glauke und Agameda setzten sich dafür ein, dass Medea die Kinder mitnehmen dürfe; Angst, die beiden Jungen könnten einst Anspruch auf den Thron haben; Akamas wehrte das ab
- Nach der Verhandlung verließ Jason mit Glauke den Saal; sie brach am Brunnen zusammen; er bekam Angst vor seiner Zukunft mit ihr
- Erinnert sich, wie er danach zu Medea lief; aus Wut, dass sie ihn bemitleidete, vergewaltigte er sie
- Danach sah Jason Medea nie wieder