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Inhaltsverzeichnis

Kap. 34 - 40

In Kapitel 34 bis 40 wird thematisiert, wie Rosentreter den Justizfehler in Moritz‘ Fall aufdeckt. Mia stellt daraufhin die Methode in Frage und löst eine erneute Verhaftung aus.

Kapitel 34 - Der Härtefall

Infos

  • Seite: 153 - 168
  • Zeit: Nicht näher genannter Tag in der Gegenwart
  • Ort/Quelle: Gerichtssaal
  • Personen: Mia, Sophie, Bell, Rosentreter, Kramer

Inhalt

Der Hauptversammlungssaal im Gericht ist gut gefüllt, neben Richterin Sophie und ihren Prozessbeteiligten sind Zuschauer und Journalisten vor Ort. Kramer winkt Mia immer wieder zu. Ihr Anwalt Rosentreter kommt unterdessen zu spät. Mia trägt ihren weißen Papieranzug aus der Haft und empfindet eine Mischung aus Freude und Furcht. Als Sophie das Verfahren eröffnet, verliest Bell die Anklageschrift. Es geht um methodenfeindliche Umtriebe, Führung einer methodenfeindlichen Vereinigung und wiederholten Missbrauch von toxischen Substanzen.
Rosentreter fordert eine Aussetzung des Verfahrens, um den Härtefallantrag zu klären, und lehnt das Gericht wegen Befangenheit ab. Sophie schmettert seinen Antrag ab und fordert Mia zur Gesinnungsprüfung nach vorne. Mia beteuert, dass sie keine Terroristin ist und wisse, dass der Körper alles ist und es keinen Sinn macht, sich gegen die Methode zu stemmen. Die Vernunft mache sie zu einer ungefährlichen Person, die keine Entscheidungsmöglichkeit hat. Als Mia aber wieder die Unfehlbarkeit der Methode anzweifelt, wirft Rosentreter ein, dass er verfahrensrelevantes Material aus Moritz‘ Prozess einbringen will.
Sophie gibt dem Antrag aus Mitleid statt, was ihre Karriere ruinieren sollte. Sie ahnt nicht, dass er nicht nervös ist, sondern voller Vorfreude. Rosentreter präsentiert eine Blutprobe von Moritz, um seine Leukämieerkrankung zu belegen. Kramer, der langsam erkennt, worauf Rosentreter hinaus will, versucht ihn zu stoppen. Rosentreter aber erklärt siegessicher, dass durch die Stammzellentransplantation die DNA des Spenders übernommen wird. Somit überführt er Moritz‘ Spender Walter Hannemann als Mörder an Sibylle Meiler. Mia schreit erleichtert auf und die Verhandlung löst sich im Chaos auf. Kramer sinkt in seinem Stuhl zusammen, Sophie laufen die Tränen über das Gesicht.

Kapitel 35 - Das ist die Mia

Infos

  • Seite: 169 - 170
  • Zeit: Nach der Verhandlung
  • Ort/Quelle: Im Wächterhaus
  • Personen: Driss, Lizzie, die Pollsche, Mia, Rosentreter

Inhalt

Driss rennt zu Lizzies Wohung, wo sie Lizzie und die Pollsche bereits vor dem Fernseher antrifft. Alle drei verfolgen schockiert die Enthüllung über den Justizskandal. Driss jubelt, dass sie immer wusste, dass Mia zu den Guten gehört. Mia erklärt im Interview, wie sehr sie sich schämt, weil sie ihren Bruder nicht genug verteidigt hat. Daher wolle sie die Frage stellen, inwiefern die Methode noch legitim ist nach diesem Fehler.
Mia kommt zeitgleich mit Rosentreter die Treppe herauf. Als die drei Nachbarinnen sie anschauen, schreit sie die Frauen an, sie sei doch ansteckend.

Kapitel 36 - Der größtmögliche Triumph

Infos

  • Seite: 171 - 176
  • Zeit: Kurz darauf
  • Ort/Quelle: Mias Wohnung
  • Personen: Mia, Rosentreter, die ideale Geliebte

Inhalt

Rosentreter jubelt über den größtmöglichen Erfolg und öffnet eine Flasche illegalen Champagner, um die Ouvertüre zu einem großen politischen Oratorium zu feiern. Mia schaut unterdessen überrumpelt in den Abendhimmel und fürchtet sich vor dem Sturm, der auf sie zukommt. Rosentreter erklärt, wie wichtig es sei, sich nun erst einmal bedeckt zu halten, keine Interviews zu geben. Mia hört ihm aber nicht zu, sondern sinniert darüber, dass Moritz ab heute jede Vernunft unmöglich macht. Dass es darum gehe, sich ganz zu ihm zu bekennen. Dann erklärt sie der idealen Geliebten, dass sie nun genau das tun werde, was sie von ihr verlangt hat. Sie will ein Pamphlet für Moritz aufsetzen und es veröffentlichen. Als diese und der Anwalt sie aufhalten wollen, wirft sie beiden vor, sie doch vorangetrieben zu haben. Sie will ohne die beiden weiter machen, schüttet Rosentreter Champagner über die Brust und verjagt ihn. Die ideale Geliebte will Mia noch warnen, dass sie verloren sei. Doch Mia hört nicht auf sie und ruft Kramer an.

Kapitel 37 - Die zweite Kategorie

Infos

  • Seite: 177 - 185
  • Zeit: Tag nach der Verhandlung
  • Ort/Quelle: Mias Wohnung
  • Personen: Mia, ideale Geliebte, Kramer

Inhalt

Kramer kommt Mia besuchen, obwohl er sich für die Verlegenheit im Gerichtssaal schämt. Er schwärmt ihr vor, dass er eine wunderschöne Frau und zwei niedliche Kinder hat. Das Leben sei auch einfach gestrickt, weil es nur zwei Sorten von Ereignissen gebe: gute und förderliche, sowie schlechte und hinderliche. Als er Mia eine Frage stellt, erklärt sie ihm klipp und klar, dass er heute zu antworten hat. Sie droht ihm mit seinem Gespür für politische Notwendigkeiten. Er lenkt ein und gesteht, dass sich schon viele Kollegen wie Würmer mit Mias Fall profilieren wollen und die Methode in Frage stellen. Er will weiter als Ehrenmann für das politische Recht auf Gesundheit kämpfen und verhindern, dass wie früher das Übel den Menschen von innen zerfrisst. Mia versucht ihm deutlich zu machen, dass auch die Methode sich als Irrtum erweist wie alle Religionen bisher. Kramer verteidigt sich und greift stattdessen Freigeister und Widerständler als rückständig und schwach an. Es gehe ihnen nur um Selbstüberschätzung und Eigenliebe. Mia solle ihr persönliches Unglück nicht mit einem politischen Problem verwechseln. Die Fehlerquote der Methode sei weitaus geringer als die anderer Systeme. Mia lässt sich aber nicht länger rational überzeugen, da sie nun mit ihrem Herzen denkt. Sie erklärt Kramer, dass er seinen Stolz an des Bestehen der Methode geknüpft hat, weil er zu klug ist, um Urteile zu fällen und damit zu herrschen. Genau deshalb will sie Kramer als Sprachrohr benutzen, was diesen verstummen lässt.

Kapitel 38 - Wie die Frage lautet

Infos

  • Seite: 186 - 187
  • Zeit: Am selben Tag
  • Ort/Quelle: Mias Wohnung, Kramer notiert ihre Worte
  • Personen: Mia, Kramer

Inhalt

Mia erklärt, dass sie einer Gesellschaft das Vertrauen entzieht, die Angst hat vor dem Menschlichen und den Geist verraten hat. Dass sie nicht mehr an eine Normalität glaubt, die sich als Gesundheit definiert und nicht mehr auf das System vertraut, dass auf Zirkelschlüssen basiert. Sie will nicht länger die vollständige Kontrolle des Bürgers unterstützen. Und vor allem will sie nicht länger der Methode vertrauen, die mehr auf die DNA gibt als auf die Worte eines Menschen. Sie will nicht mehr Angst vor dem Leben und dem möglichen Tod haben. Und sie entzieht sich das Vertrauen, weil Moritz erst sterben musste, bevor sie verstanden hat, was es heißt, zu leben.

Kapitel 39 - Vertrauensfrage

Infos

  • Seite: 188 - 191
  • Zeit: Direkt darauf
  • Ort/Quelle: Mias Wohung
  • Personen: Mia, Kramer, ideale Geliebte

Inhalt

Kramer bedankt sich euphorisch bei Mia für ihre gerade gelieferte rhetorische Massenvernichtungswaffe. Das Schicksal habe sie zu einem gemeinsamen Auftrag verbunden, denn es sei Zeit, dass sich die Methode der Vertrauensfrage stelle. Vielleicht könne Mia mit ihrem Pamphlet für den richtigen Ausgang sorgen. Dann lobt er Mias Wohnung und hofft, dass sie sich darin wohlgefühlt habe. Mia fragt sich, warum er in der Vergangenheitsform spricht, während sie ihn zur Tür bringt.
Mia legt sich zu der idealen Geliebten, die sich von ihr verabschiedet. Sie habe ihren Auftrag erfüllt, da Mia jetzt an Moritz glaubt und versteht, was passiert ist. Die ideale Geliebte sorgt sich aber um Mia, die sich selbst als eine Märtyrerin oder Art Heilige sieht. Dann schläft Mia ein.

Kapitel 40 - Sofakissen

Infos

  • Seite: 192 - 194
  • Zeit: Wenig später
  • Ort/Quelle: Mias Wohnung
  • Personen: Mia, Methodenschützer, Nachbarinnen

Inhalt

Mia erwacht, als Methodenschützer in ihre Wohnung eindringen. Sie attackiert die Methodenschützer, um das Sofakissen zu verteidigen, das sie anstelle der idealen Geliebten im Arm hält. Die Situation gleicht einem Krieg, der lautstark durchs Haus hallt. Driss, Lizzie und die Pollsche glauben erst, es sei ein Einbruch, bis sie die Uniformen sehen. Sie verstehen nicht, warum die Heldin Mia plötzlich von Beamten geholt wird. Driss versucht sogar, dazwischen zu gehen, als ein Methodenschützer Mia eine Spritze geben will. Er schleudert Driss aber weg und verschwindet mit Mia und den anderen Beamten.

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