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Paul Strobel

Der Erzähler stellt Paul Strobel als alten Lagerkollegen vor, den er auf seiner Flucht immer wieder getroffen hat.

Infos zur Person

  • Schriftsteller; hat ein Buch über Hitler geschrieben
  • War im Arbeitslager in Rouen
  • Wurde schlimm an der Hand verletzt
  • Danger-Visum für besonders gefährdete Leute von den USA

Charakter

  • Tapfer: Nach einem Unfall im Arbeitslager weint er zwar vor Schmerz, übersteht die Verletzung seiner Hand aber zur Überraschung aller; obwohl er auf seiner Flucht von Achselroth verraten wird, versucht er das Positive zu sehen
  • Gläubig: Als die Deutschen dem Lager näher rücken, betet er und hofft auf göttlichen Beistand; vergleicht seine Flucht nach Paris mit einem Kreuzweg
  • Zerstreut: Er wirkt im Arbeitslager wie ein komischer Kumpan auf den Erzähler; beim Treffen in Paris zuckt er beim Ruf seines Namens zusammen und blickt sich fahrig um
  • Zukunftsorientiert: Anders als der Erzähler hat er die Flucht hinter sich gelassen und den Plan für ein neues Leben gemacht; er berichtet munter von seinem Visum; die Hoffnung auf ein neues Leben macht ihm Mut
  • Angesehen: Er hat viele einflussreiche Freunde, wie einen Seidenhändler; die Freunde in hohen Positionen sollen ihm helfen, aus Marseille ausreisen zu dürfen
  • Selbstverliebt: Er hält sich für mächtig; um sein Können und seinen Einfluss zu beweisen, biete er immer wieder seine Hilfe bei Weidels Transitsache an; sehnt sich nach Anerkennung für seine Taten
  • Wortgewand: Paul redet gerne klug daher; er schafft es, mit seiner Rhetorik, Menschen zu überzeugen
  • Nicht sehr intelligent: Er durchschaut nicht, dass Weidel tot ist und der Erzähler dessen Identität angenommen hat; er erkennt nicht, dass seine eigene Flucht nie gelingen wird
  • Furchtsam: In Paris lässt er sich bei der Suche nach Weidel schnell abwimmeln und verunsichern; aus Angst gibt er den Auftrag, einen Brief und Koffer zu übergeben, an den Erzähler ab
  • Unverbindlich: Er versetzt den Erzähler in Paris und erscheint nicht zum Treffen; beim Wiedersehen in Marseille schaut er den Erzähler unverbindlich und genervt an
  • Verzweifelt: Bei seinem Versuch, nach Amerika zu fliehen, kommt er an den Rand der Verzweiflung; er weint beinahe, weil er kein Visa de sortie bekommt; er will den Kampf um seine Ausreise nicht aufgeben

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