Die unsterblichen Künstler
Im Laufe der behandelten zehn Monate trifft Harry Haller auf die Geister von Goethe und Mozart, die Unsterblichen. In einem langen Traum nimmt Goethe ihn in Empfang und diskutiert mit ihm darüber, was wahre Unsterblichkeit ausmacht. Goethe erklärt Haller, er nehme ihn viel zu ernst: „Wir Unsterblichen lieben das Ernstnehmen nicht, wir lieben den Spaß.“ (S. 127) Mozart begegnet Harry Haller dann im Magischen Theater. Der Komponist geht mit Gelächter an ihm vorbei und führt ihn an eine Logenbrüstung, von der aus Haller auf die Welt der Unsterblichen blickt, in der Brahms und Wagner umherwandeln. Die beiden sprechen über Musik, doch Mozart lacht über Hallers feierliche Einstellung und verschwindet. Später taucht Mozart noch einmal auf und lässt ein Radio laufen. Als Harry Haller die abscheuliche Technik kritisiert, lacht Mozart ihn zum wiederholten Male aus. Mozart versucht ihm schließlich beizubringen, dass er eine viel zu ernste und pathetische Einstellung hat und endlich den Humor lernen muss. Nach dieser Rede verwandelt sich Mozart plötzlich in Pablo.