Siebtes Kapitel
Infos
- Seite: 125-143
- Ort: Frankfurt am Main, Hotel Saint James and Albany in Paris
- Zeit: Herbst
- Personen: Felix Krull, Zollbeamter, altes „Mütterchen“ (S. 132, Z. 3), Empfangspersonal und Direktor des Saint James and Albany, ein Chasseur, Stanko
Inhalt
- Um „Michaeli“ (S. 125, Z. 28) herum gegen Ende September ist es an der Zeit für Felix, seinen Aufenthalt in Paris zu beginnen
- Nachdem es Krull erfolgreich und mit einigen Brocken seines eloquenten Französischs durch den Zoll und über die Grenze nach Frankreich geschafft hat, nimmt die Zugreise ihren Lauf
- Begrüßt wird der Protagonist in Paris von einem alten und armen „Mütterchen“ (S. 132, Z. 3), deren „zahnloses Grinsen“ (vgl. S. 132) ihn in Frankreichs Hauptstadt willkommen heißt
- Beeindruckt vom „Getöse“ (S. 132, Z. 34) der pulsierenden Stadt trifft der Protagonist im Hotel Saint James and Albany, wo er von einem Chasseur (Liftboy, Kofferträger) in seine Unterkunft, den „Dortoir Nummer vier“ (S. 138, Z. 1) gebracht wird
- Beim Übergang am Zoll glitt versehentlich das Schmuckkästchen einer feinen Dame in sein Gepäck, welches er nun, da er sich unbeobachtet im Schlafsaal fühlt, begutachtet
- Allerdings ist Krull nicht alleine im Dortoir, ein Hilfskoch namens Stanko aus Kroatien bemerkt das augenscheinlich gestohlene Schmuckkästchen und bietet ihm an, dafür, dass er Krull einen guten Juwelier nennt, den Wert des Kästchens mit ihm zu teilen