Viertes Kapitel
Infos
- Seite: 77-90
- Ort: Frankfurt am Main
- Zeit: Dezember
- Personen: Felix Krull, die Mutter, verschiedene Vertreter der vornehmen Gesellschaft Frankfurts
Inhalt
- Die Ankunft in Frankfurt verläuft wenig glamourös, da sich Felix und seine Mutter zunächst mit einer heruntergekommenen Bleibe zufriedengeben müssen, von welcher aus sie sich nach einer „erschwinglichen Wohnstätte“ (S. 77, Z. 33 f.) erkundigen
- Olympia ist nach dem Aufbruch aus dem Rheingau weiter nach Köln gereist, um dort an der Oper ihr Glück als Sängerin zu versuchen, demnach sind Mutter und Sohn auf sich alleine gestellt
- Nach wenigen Tagen finden Frau Krull und Felix dann ein bescheidenes Domizil, jedoch überwiegt beim Protagonisten die Freude über das Neue über die spartanischen Lebensverhältnisse
- In den ersten Tagen des Eingewöhnens hilft Krull seiner Mutter beim Einrichten der neuen Bleibe und sie entscheiden sich für „Pension Loreley“ (S. 78, Z. 31 f.) als Name für das Gasthaus
- Kurz darauf schickt ihnen Schimmelpreester „ein viermal durchlöchertes, rechtwinklig umgebogenes Blechschild [...] [mit der] Inschrift Pension Loreley“ (S. 79, Z. 9 ff.)
- Die ersten Gäste erreichen die Pension und bereits bald gibt es für den Protagonisten nichts mehr zu tun, sodass er sein Leben genießt, indem er bis frühmorgens das Treiben in der Innstadt genießt und bis spät in den Tag hinein ausschläft
- Bei seinen Streifzügen durch die Stadt haben es dem jungen Mann besonders die Schaufenster angetan, welche allerlei Ware wie kostbare Stoffe, edles Mobiliar, prunkvolle Schmuckstücke und zauberhafte Floristik ausstellen
- In bleibender Erinnerung manifestiert sich der Anblick eines adligen, in feinste Gewänder gekleidetes und bildschöne Gesichtszüge vorweisendes Zwillingspaar
- Krull findet eine Beschäftigung, indem er vornehmen Herrschaften in „Privat-Coupés und Karossen“ (S. 88, Z. 11) die Türen aufhält und dafür den ein oder anderen Silbertaler erhält (vgl. S. 88)