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Erzählweise

Im Folgenden soll genauer betrachtet werden, welche Erzählweise in Sommerhaus, später genutzt wird.

Erzählanalyse

  • Erzählform: Ich-Form
  • Darbietungsform: Erzählbericht
  • Erzähler: namenlose Ich-Erzählerin
  • Erzählperspektive: 1. Person, Innenperspektive
  • Person: homodiegetische Erzählerin; sie ist selbst eine Figur der erzählten Welt
  • Erzählerstandort: nah am Geschehen; sie berichtet über die aktuellen Geschehnisse und das Kennenlernen mit Stein, das etwa zwei Jahre zurückliegt
  • Erzählendes Ich: Sie berichtet über ihre aktuellen Erlebnisse, ist dabei aber über viele Dinge unsicher und kann Situationen sehr schwer bewerten, z.B. „Mein Kopf war völlig leer“ (S. 141)
  • Sicht:
    Innensicht auf sich selbst, der Leser erfährt, was die Erzählerin denkt und fühlt, z.B. „Ich fragte mich, warum gerade ich jetzt neben Stein sitzen musste“ (S. 144);
    Außensicht auf die anderen Figuren, bei Stein etwa kann der Leser nur durch die beschriebene Gestik und Mimik die Gefühle erahnen, z.B. „Er hatte rote Flecken im Gesicht und hämmerte mit der Hand auf die Hupe“ (S. 145)
  • Figurenreden: meist als innerer Monolog verfasst, unterbrochen durch direkte und indirekte Rede
    direkte Rede, z.B. „Er sagte: ‚Hier ist Stein‘“ (S. 139)
    indirekte Rede, z.B. „Ich sagte, das Fest sei jetzt doch woanders“ (S. 140)

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