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Inhaltsverzeichnis

Einführung

Der erste Sinnabschnitt in Mario und der Zauberer gleicht einem Vorspiel zum unheilvollen Auftritt des Zauberers Cipolla. In dieser Art Einführung wird die Reise einer deutschen Familie nach Italien atmosphärisch beschrieben.

Erster Abschnitt

Infos

  • Seite: 9 - 17
  • Zeit: Mitte August
  • Ort: Torre di Venere, Grand Hôtel

Inhalt

  • Der Erzähler erinnert sich, dass die Zeit in Torre di Venere voller Ärger, Gereiztheit und Schrecken war
  • Er nimmt vorweg, dass Cipolla, dessen katastrophalen Auftritt die Familie leider besucht hat, das Bösartige in Person gewesen sei
  • Der Erzähler beschreibt Torre als einstiges Idyll neben dem überfüllten Badeort Portoclemente fünfzehn Kilometer entfernt
  • Inzwischen ist von Friede und Idylle auch in Torre nicht mehr viel übrig, da Italiener und Fremde das billigere und feinere Örtchen für sich entdeckt haben
  • Im Juli und August ist Torre von Badegästen überrannt, die die Sonne genießen wollen
  • Der Erzähler reiste mit seiner Familie Mitte August an und bereute, dass er nicht in der Nebensaison Urlaub dort gebucht hat
  • Er spricht Mario an, den Kellner im Esquisito, von dem er später berichten würde
  • Die Familie hatte Zimmer im Grand Hôtel bezogen, wurde aber neben all den hochrangigen italienischen Gästen wie Menschen zweiter Klasse behandelt
  • Der Erzähler berichtet, dass sie zunächst keinen Tisch auf der hübschen Veranda bekommen hatten. Später sollten sie umquartiert werden, weil eine Fürstin im Hotel fürchtete, ihre Kinder könnten sich anstecken, da der Sohn des Erzählers nach einer Keuchhustenerkrankung noch manchmal husten musste. Trotz ärztlichem Attest brach der Hotelmanager sein Versprechen und forderte immer noch einen Umzug der Familie
  • Nach drei, vier Tagen zog die Familie lieber aus dem Hotel aus, obwohl die Kinder sich gut mit dem Personal verstanden hatten

Zweiter Abschnitt

Infos

  • Seite: 17 - 20
  • Zeit: Mitte August, ca. vier Tage nach der Anreise
  • Ort: Torre die Venere, Pensione Eleonora

Inhalt

  • Zehn Schritte landeinwärts vom Hotel entdeckte die Familie die Pensione Eleonora, wo sie nicht nur die Küche viel besser fand
  • Der Erzähler und seine Familie hatten direkt guten Kontakt zur Besitzerin, Signora Angiolieri. Die zierliche Dreißigjährige führte die Pension voller Freundlichkeit und gab ihr eine private Note
  • Vor ihrer Hochzeit mit dem Wirt war sie Reisebegleiterin der italienischen Schauspiel-Ikone Eleonora Duse, was sie auf vielen Fotos in der Pension stolz präsentierte
  • Der Erzähler berichtet, dass seine Wohnung in der Pension angenehm war, mit direkter Nähe zum Strand und dass sie sogar einige Wiener Bekannte dort getroffen haben
  • Obwohl scheinbar alles perfekt war, blieb die Stimmung betrübt
  • Dem Erzähler ging es lange nach, dass die Fürstin und der Hotelmanager ihm gegenüber ihre Macht missbraucht hatten

Dritter Abschnitt

Infos

  • Seite: 20 - 29
  • Zeit: Mitte August, zweite und dritte Urlaubswoche
  • Ort: Torre die Venere, am Strand

Inhalt

  • Der Erzähler erinnert sich an die extreme Hitze, die wochenlang anhielt
  • Nach einigen Tagen purem Sonnenschein, Hitze und blauem Himmel wurde der nordische Mann gereizt und konnte auch am schönen Strand keine Ferienstimmung genießen
  • Rückblickend klagt der Erzähler, dass er zu früh mit seiner Familie nach Torre gereist ist, da der ganze Strand von italienischer Mittelklasse überfüllt war
  • Er beschreibt die schrillen Stimmen der Frauen, das nervige Verhalten der wehleidigen und bösartigen Kinder und den zur Schau gestellten Nationalismus der Italiener
  • Obwohl die beiden Kinder mit einheimischen Kindern spielten, wurden sie immer wieder zurückgewiesen und abwertend behandelt
  • Der Erzähler versuchte, seinen Kindern die Lage zu erklären, indem er ihnen sagte, die Italiener machten gerade eine Art Krankheit durch
  • Obwohl er all diese Konflikte bereits wahrgenommen hatte, ging er laut eigenen Worten zu lässig mit der Situation um und riskierte einen neuen Eklat
  • Er ließ seine achtjährige Tochter den Badeanzug ausziehen, um ihn im Meer auszuspülen. Daraufhin johlten die italienischen Kinder und die Erwachsenen empörten sich
  • Ein Mann hielt dem Erzähler und seiner Frau eine Predigt darüber, dass sie die Gastfreundlichkeit Italiens beleidigt hätten und dass er diese Respektlosigkeit trotz aller Entschuldigungen bei der Behörde anzeigen werde
  • Der Beamte sprach von einem sehr ernsten Fall und der Familie wurde ein Sühnegeld von fünfzig Lire auferlegt
  • Der Erzähler fragt sich daraufhin, ob sie nicht lieber hätten abreisen sollen. Doch die Familie zahlte und blieb

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