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Rezeption

Shakespeares Tragödie Hamlet erlangte schnell große Bekanntheit. Die genaue Rezeptionsgeschichte wird im Folgenden analysiert:

Rezeption in England

  • Bereits 1603 war das Werk außerhalb von London bekannt
  • Erste Kritiken sind aus dem 17. Jhd. belegt
  • 1710 schrieb Earl of Shaftsbury, Antony Ashley Cooper, dass Hamlet das Stück sei, das englische Herzen am meisten berühre
  • Im 18. Jhd. erfreute sich Hamlet großer Beliebtheit in England und wurde Teil der Allgemeinbildung
  • Bis heute ist Hamlet das meistgespielte Stück auf britischen Bühnen

Rezeption in Deutschland

  • 20 Jahre nach der Uraufführung in England kam das Stück nach Deutschland
  • Im 18. Jhd. entstanden die bekannten Übersetzungen von Christoph Martin Wieland und August Wilhelm Schlegel
  • Lessing gab der Hamlet-Rezeption bedeutenden Anschub: Er verwies 1747, 1759 und 1767 schriftlich auf das Werk
  • Die Sturm und Drang-Dichter lobten die Natur des Menschen aus Shakespeares Feder
  • 1796 schrieb Goethe mit Wilhelm Meister die bekannteste Hamlet-Interpretation
  • Schriftsteller wie Eichendorff, Hauptmann, Klaus Mann oder Bertholt Brecht griffen die Hamlet-Thematik auf
  • Auch Ophelia als unschuldiges Opfer wurde zu einer Literatur-Ikone
  • In Deutschland gilt Shakespeare neben Goethe und Schiller als dritter Klassiker
  • Bis heute ist Hamlet das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen

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