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Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 25-30

Kapitel 25

Infos

  • Zeile: 2-154
  • Ort: Berlin
  • Zeit: Nicht näher bestimmter Zeitraum von etwa sieben Jahren
  • Personen: Effi Briest, Geert von Instetten, Roswitha, Geheimrat Rummschüttel

Inhalt

  • Der Baron begrüßt seine Frau am Bahnhof samt Hund Rollo und besitzt die Absicht, seiner Frau in Zukunft in Berlin ein „gesellschaftlich angeregteres“ (Z. 32) Leben zu bieten
  • So kommt es, dass sich das Ehepaar Instetten gut mit dem jungen Paar Gizicki anfreundet und die Ministerin ebenfalls eine enge Freundin Effis wird
  • Da man sich ein zweites Kind wünscht, wird Effi von Geheimrat Rummschüttel für drei Wochen nach Schwalbach und anschließend nach Ems zur Kur geschickt
  • Die geplante Abreise für den Antritt des Aufenthaltes in Schwalbach ist für den 24. Juni geplant

Kapitel 26

Infos

  • Zeile: 2-176
  • Ort: Ems, Berlin
  • Zeit: Fünf Wochen
  • Personen: Effi Briest, Geert von Instetten, Johanna, Roswitha, Annie

Inhalt

  • Effi ist bereits „die fünfte Woche“ (Z. 2) in Ems in der Kur und hat mit der „Geheimrätin Zwicker“ (Z. 5) eine Bekannte gefunden, mit welcher sie gerne Gespräche führt, sich ihr gegenüber jedoch auch „trotz ihrer Fünfundzwanzig, [...] als Kind“ (Z. 11 f.) fühlt
  • Die beiden Bediensteten Johanna und Roswitha freunden sich miteinander an, auch wenn sie sehr verschiedene Charakterzüge auszeichnen. Johanna fühlt sich Roswitha gegenüber überlegen, wohingegen Roswitha selbst nicht viel für die Eitelkeit des noch jüngeren Hausmädchens übrig hat
  • Annie liebt Roswitha und Johanna gleichermaßen und studiert in großer Vorfreude auf das baldige Wiedersehen mit ihrer Mama ein paar Willkommensverse ein
  • Im Eifer des Gefechts stürzt Effis Tochter und verletzt sich an der Stirn, woraufhin sich Roswitha an eine „lange Binde“ (Z. 131) erinnert und Johanna vorschlägt, den „Nähtisch“ (Z. 135), in welchem der Verband liegen soll, aufzubrechen
  • Die beiden Frauen finden in dem verschlossenen Sekretär allerdings nur allerlei private Gegenstände Effis, wie „Nähzeug, Nadelkissen, [...], Karten, Billets [und] zuletzt ein kleines Konvolut von Briefen“ (Z. 142 ff.)
  • Instetten kehrt in seiner Mittagspause heim und lässt sich den aufgebrochenen Nähtisch und die Verletzung seiner Tochter erklären. Daraufhin begeben sich Geert und Annie für das Mittagessen zu Tisch

Kapitel 27

Infos

  • Zeile: 2-238
  • Ort: Berlin
  • Zeit: Mittag bis Abend
  • Personen: Geert von Instetten, Annie, Roswitha, Johanna, Geheimrat Rummschüttel, Geheimrat Wüllersdorf

Inhalt

  • Nach dem gemeinsamen Essen sieht sich Geheimrat Rummschüttel die Verletzung Annies an und befindet ihren Zustand als unbedenklich, allerdings „solle Annie morgen zu Hause bleiben“ (Z. 16 f.)
  • Der Baron, dem „vorher das kleine, mit einem roten Faden zusammengebundene Paket“ (Z. 30 f.) aus Briefen aufgefallen war, kehrt zurück in das Zimmer seiner Frau. Er erkennt die Handschrift des Majors wieder, woraufhin er nach nervösem „Aufundabschreiten“ (Z. 50) die Briefe öffnet und sich seine Befürchtung bewahrheitet
  • Instetten lässt den Geheimrat Wüllersdorf rufen und schildert ihm sein Vorhaben, den Major zum Duell herausfordern zu wollen. Zwar fällt ihm diese Entscheidung nicht leicht, jedoch steht er zu dem Entschluss, „weil es trotzdem sein muß“ (Z. 168)
  • Der Geheimrat und Geert verabreden sich für den kommenden Abend in Kessin, um den Major von Crampas zu konfrontieren

Kapitel 28

Infos

  • Zeile: 2-149
  • Ort: An der Mole in Kessin
  • Zeit: Ein Abend
  • Personen: Geert von Instetten, Geheimrat Wüllersdorf, Major von Crampas, Buddenbrook, Doktor Hannemann

Inhalt

  • Effis Ehemann trifft am darauffolgenden Abend mit Geheimrat Wüllersdorf an seiner Seite auf den Major von Crampas, welche Herr Buddenbrook und Doktor Hannemann begleiten
  • Bei dem Schießduell zwischen Instetten und Crampas wird Letzterer getroffen. Als letzten Willen äußert der Major, Geert sprechen zu wollen, allerdings stirbt er im Sprechen bei den Worten „wollen Sie...“ (Z. 147)

Kapitel 29

Infos

  • Zeile: 2-192
  • Ort: Berlin
  • Zeit: ein Abend und der darauffolgende Tag
  • Personen: Geert von Instetten, Johanna, Roswitha

Inhalt

  • Zurück in Berlin rekapituliert Effis Mann noch einmal die vollzogene Tat an Crampas und er lebt zwar nach dem Credo „Schuld verlangt Sühne; das hat einen Sinn. Aber Verjährung ist etwas Halbes, etwas Schwächliches, zum mindestens was Prosaisches“ (Z. 12 f.). Trotzdem plagen den Baron Zweifel daran, dass er mit dem Duell gegen den Major die falsche Entscheidung getroffen haben könnte
  • Geert entschließt sich außerdem dazu, Effi aus seinem Leben zu verbannen und teilt dies auch Johanna mit, die wiederum den Auftrag erhält, die Kunde auch „allmählich“ (Z. 81) an Annie heranzutragen
  • Das Ministerium wird umgehend von Instetten in Kenntnis gesetzt über „alles Vorgefallene“ (Z. 61) und der Minister „fand alles, was geschehen war, in der Ordnung“ (Z. 63 f.)
  • Inzwischen erreicht auch die Bediensteten die Neuigkeit des stattgefundenen Duells zwischen dem Baron und dem Major, da der Portier ein Blatt abgibt, auf welchem die Nachricht verzeichnet ist
  • Über die gegenwärtige Situation geraten Roswitha und Johanna in einen Disput, wobei Johanna Roswitha die Schuld am Ausgang aller Geschehnisse gibt, da diese vorgeschlagen habe, den Nähtisch gewaltsam zu öffnen. Während Roswitha großes Mitleid für Effi und den Major empfindet, positioniert sich Johanna auf der Seite des Barons
  • Das Kapitel endet damit, dass Roswitha mutmaßt, Johanna habe sich in ihren Herrn verliebt

Kapitel 30

Infos

  • Zeile: 2-180
  • Ort: Ems
  • Zeit: „ein herrlicher Morgen“ (Z. 9)
  • Personen: Effi Briest, Geheimrätin Zwicker, Afra, der Postbote

Inhalt

  • Effi wundert sich indes, „schon seit vier Tagen keinen Brief“ (Z. 19 f.) erhalten zu haben
  • Als dann endlich der Postbote erscheint, steigt ihre Verwirrung über einen Brief aus Hohen-Cremmen, der sie per Einschreiben erreicht
  • Durch das Schreiben ihrer Eltern gerät Effi so außer Fassung, dass sie sich in ihr eigenes Zimmer zurückzieht und „anschließend brach sie ohnmächtig zusammen“ (Z. 180)

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