1. Abschnitt
Im Zuge des 1. Abschnitts wird der Heimatort des Protagonisten beleuchtet und Franz Huchel wird bei seinem Umzug von Nußdorf nach Wien begleitet.
1. Abschnitt
Infos
- Seite: 7-35
- Ort: „Nußdorf am Attersee“ (S. 7, Z. 8), „Tabaktrafik“ (S. 22, Z. 7) in der „Währingerstraße“ (S. 22, Z. 8) in Wien
- Zeit: Spätsommer bis Herbst 1937
- Personen: Franz Huchel, Frau Huchel, Alois Preininger, Otto Trsnjek
Inhalt
- Der Protagonist Franz Huchel und 17-jährige Österreicher lebt zusammen mit seiner Mutter in einem bescheidenen Fischerhaus im Ort „Nußdorf am Attersee“ (S. 7, Z. 8). Als Folge eines schweren Unwetters begibt sich Franz in sein Zimmer und wartet das Abebben des Gewitters ab
- Das Unwetter fordert ein Todesopfer, bei dem es sich um den Freund und Liebhaber Franz' Mutter handelt, Alois Preininger. Letzterer wurde vom Blitz getroffen, als er gerade ein Bad im Attersee nahm
- Der Tod Preiningers bringt finanzielle Einschränkungen für Familie Huchel mit sich. Alois unterstützte Frau Huchel mit Geld, sodass sie sich selbst und Franz versorgen konnte, ohne dass ihr Sohn auf Arbeit angewiesen war
- Da Frau Huchel selbst arbeitslos ist, ist es ihr nicht länger möglich, Franz ein Dach über dem Kopf zu bieten. Allerdings hat Franz' Mutter bereits einen Plan, laut welchem ihr Sohn nach Wien zu ihrem ehemaligen Bekannten Otto Trsnjek aufbrechen und in dessen Trafik arbeiten soll
- Bereits am nächsten Morgen nach der Beerdigung Alois Preiningers ist für Franz vorgesehen, zu Otto Trsnjek nach Wien zu fahren, um dort eine Lehre als Trafikant anzutreten
- Als der Protagonist in Wien eintrifft, macht er sich auf direktem Wege auf zur Trafik des Bekannten seiner Mutter. Otto Trsnjek, welcher aufgrund einer Kriegsverletzung einen Teil seines linken Beins verloren hat, erwartet ihn bereits
- Es ist dem Trafikanten wichtig, dass Franz in dem Zeitraum, in welchem keine Kunden im Laden sind, sich selbst weiterbildet und liest. Trsnjek erwartet von seinem Lehrling, dass dieser die Magazine, welche er verkauft, auch selbst kennt. Otto verkauft neben herkömmlichen Zeitschriften auch „sogenannte Zärtliche Magazine“ (S. 33, Z. 7), welche er jedoch versteckt vertreiben muss, da sie offiziell verboten sind
- Doch nicht nur Zeitschriften gehören zum Inventar des Trafikanten. Neben den Zeitungen verkauft Otto als Trafikant auch allerlei Tabakware, deren breites Sortiment Franz ebenso verstehen soll
- Als Schlafplatz für Franz dient eine Abstellkammer in der Trafik, wo der Protagonist schlafen und wohnen darf