Tractat vom Steppenwolf
Das Tractat vom Steppenwolf spricht Harry Haller direkt an. Ein allwissender Ich-Erzähler berichtet über das Wesen des Steppenwolfs und kann tief in dessen Seele blicken. Der Stil ist locker und heiter, ja fast schon ironisch. Schon mit dem Einstieg „Es war einmal“ (S. 54) verdeutlich der Erzähler, dass er den Steppenwolf für ein Märchen hält. Trotz alle dem aber ist das Traktat von hoher Objektivität gekennzeichnet, erweckt durch Stil und Sprache den Eindruck einer wissenschaflichen Arbeit.