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Inhaltsverzeichnis

Alois Preininger

Infos zur Person

  • Bei Alois Preininger handelt es sich um einen „sechzig Jahre“ (S. 10, Z. 22) alten Herren, der trotz seines Alters laut Autor „noch [...] voll im Saft“ (S. 10, Z. 23) steht
  • Die Menschen am Attersee erzählen sich, dass Preininger „der reichste Mann im Salzkammergut“ (S. 10, Z. 6 f.) ist, inoffiziell weiß Alois allerdings, dass er „nur der drittreichste“ (S. 10, Z. 7 f.) ist
  • Der Freund Frau Huchels besitzt einige Hektar Land, ein paar Betriebe sowie zahlreiche Fahrzeuge, darunter auch „zwei Fährschiffe [und] ein Ausflugsdampfer“ (S. 10, Z. 14)

Charakter

  • Genussmensch: Preininger besitzt ein Faible für die schönen Dinge im Leben. Dafür spricht, dass er beispielsweise „alle Frauen“ (S. 10, Z. 27) vergöttert, da in seinen Augen „alle Frauen schön“ (S. 10, Z. 27) sind. Außerdem weiß er sein Leben mit „gutem Essen [und] starken Getränken“ (s. 10, Z. 24) zu füllen, die ihm ebenso große Freude bereiten. Als Alois das letzte Mal im See schwimmt, merkt man ihm seine Lebensfreude deutlich an. So „schrie er vor Vergnügen“ (S. 13, Z. 24) über die Naturgewalt des Gewitters über ihm nichts ahnend, dass er in wenigen Sekunden sterben wird
  • Großzügig: Der Liebhaber von Frau Huchel badet sich nicht nur selbst in seinem Reichtum, sondern lässt auch seine geschätzten Mitmenschen daran teilhaben. So sendet er etwa „pünktlich zu jedem Monatsende [...] ein[en] Scheck über einen nicht unerheblichen Betrag“ (S. 11, Z. 20 f.) an Franz' Mutter, die sich von dem Geld Annehmlichkeiten wie eine „Fischerhütte direkt am Seeufer“ (S. 11, Z. 23 f) oder in Bad Ischl „eine heiße Schokolade [und] ein paar Meter Leinen“ (S. 11, Z. 26 f.) leisten kann
  • Stur und weich zugleich: Ob es sein Erfolgsrezept ist, sei einmal dahingestellt, doch ohne Frage besitzt Alois Preiniger einen „ehrgeizigen Stierschädel“ (S. 10, Z. 9). Für seinen Wohlstand hat er hart gearbeitet und und dennoch erwartet er nicht denselben Biss und Tatendrang von seinen Mitmenschen Motivation. So versorgt er Frau Huchel und Franz, obwohl es ihm nicht entgeht, dass Franz dadurch anders als andere Gleichaltrige ein müßiges Leben führen und „bei schlechtem Wetter einfach im Bett liegen bleiben kann“ (S. 12, Z. 6 f.)
  • Selbstverliebt: Neben seinen zahlreichen Freuden im Leben, versetzt den Bewirtschafter zahlreicher Ländereien auch seine eigene Person in Begeisterungsstürme. So „liebt[e] er sich selbst“ (S. 12, Z. 23 f.) ebenso wie Frauen und „gutes Essen“ (S. 10, Z. 24)

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