Sechstes Kapitel
Infos
- Seite: 36-47
- Ort: Krulls Elternhaus im Rheingau
- Zeit: unbekannt
- Personen: Felix Krull, die Mutter, der Vater, „Sanitätsrat Düsing“ (S. 43, Z. 12)
Inhalt
- Die Schule bezeichnet Krull als „feindseliges Institut“ (S. 31, Z. 6), welches er tunlichst zu vermeiden versucht
- Felix erzählt von seinen ersten Täuschungsmanövern, wie etwa von dem Fälschen der Unterschrift seines Vaters, durch welche er sich Entschuldigungen an seine Lehrer selbst auszustellen vermag
- Außerdem versucht der Protagonist dem Schulbesuch durch Schauspielerei angeblicher Krankheiten zu entkommen, auf die seine Mutter und alle weiteren Beteiligten hereinfallen. Aufgrund der gespielten Anfälle oder „Würgekrämpfe“ (S. 42, Z. 13 f.), um nur wenige zu nennen, lässt seine Mutter den Hausarzt rufen
- Selbst „Sanitätsrat Düsing“ (S. 43, Z. 12) sieht sich gezwungen, die eingebildeten Krankheiten Krulls ernstzunehmen, da er von der Anstellung bei Familie Krull abhängig ist
- Krull nutzt den seiner Meinung nach „phantasielosen“ (S. 45, Z. 21) und „dummen“ (S. 45, Z. 1) Arzt aus, da er sich bewusst ist, dass Düsing seinen durchaus gesunden Zustand nicht zu durchschauen vermag
- Nachdem der Doktor und seine Eltern ihn zum Ruhen alleine gelassen haben, bedient sich Krull ohne ein schlechtes Gewissen zu haben an der von ihm in einer Kiste deponierten Schokolade