Lerninhalte in Deutsch
Abi-Aufgaben LF
Lektürehilfen
Lektüren
Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

5. Abschnitt

5. Abschnitt

Infos

  • Seite: 125-160
  • Ort: vor dem Haus Freuds in der „Berggasse 13“ (S. 69, Z. 19), vor dem Rathaus und im Volksgarten Wiens, eine „Souterrainwohnung in der Schwarzspanierstraße“ (S. 143, Z. 8 f.), Trafik
  • Zeit: Frühling 1938
  • Personen: Sigmund Freud, Franz Huchel, „der Rote Egon“ (S. 143, Z. 8)

Inhalt

  • Die beiden ungleichen Freunde Sigmund und Franz brechen auf in Richtung „Rathaus“ (S. 127, Z. 27), von wo aus sie ihren Weg „in den Volksgarten“ (S. 128, Z. 26) fortsetzen
  • Angekommen im Garten lassen sich die beiden auf einer Bank nieder und sprechen über Franz' Situation mit Anezka. Der junge Mann hatte den Professor seit seiner Suche nach der jungen Frau nicht mehr gesehen
  • Freud klärt Franz darüber auf, dass ein Unterschied zwischen Liebe und Lust besteht, und Franz wird sich der Trivialität seiner Sorgen bewusst, die ihm im Vergleich mit den bevorstehenden Umwälzungen in der Regierung und der Welt im Allgemeinen plötzlich belanglos vorkommen
  • In seiner Wohnung „in der Schwarzspanierstraße“ (S. 143, Z. 9) lauscht der „Rote Egon“ (S. 143, Z. 8) der „(Abschieds-)Rede des Kanzlers“ (S. 143, Z. 12) „Kurt Schuschniggs“ (S. 143, Z. 10 f.) an die österreichische Bevölkerung. Als sich der „Bolschewist“ (S. 146, Z. 26) Egon auf dem Dach seines Hauses eine Zigarette genehmigt, wird er von nationalsozialistischen Anhängern heimgesucht und sein Fluchtversuch endet damit, dass er sich „in die Tiefe [...] stürzte“ (S. 145, Z. 22)
  • Es erzürnt und erschüttert den Trafikanten Otto Trsnjek gleichermaßen, dass der Vorfall mit dem „Roten Egon“ (S. 143, Z. 8) aus Sicht der Nationalsozialisten als Übergriff seitens Egons hingestellt wird. Der Arbeitgeber Franz' besteht darauf, dass sich sein Lehrling mit der Unerhörtheit der rechtspopulistischen Presse auseinandersetzt und deren Gefahr begreift
  • Von Schlafproblemen gepeinigt, wird Franz eines nachts von einem unüberhörbaren Anschlag auf die Trafik aus seinem Dämmerzustand gerissen. Abermals wurde der Tabak-und Zeitschriftenhandel Ottos überfallen und abermals wurden „über den Eingang“ (S. 152, Z. 27) die Worte „Hier kauft der Jud!“ (S. 152, Z. 28) geschmiert
  • Auf die Verschandelung reagiert Otto Trsnjek resigniert und er beseitigt zusammen mit Franz die Verwüstung. Anschließend trinken die beiden auf den Schock zusammen auf der Straße ein Bier, woraufhin der Trafikant von „drei Männer[n] in grauen Anzügen“ (S. 154, Z. 21 f.) erst zusammengeschlagen und dann mitgenommen wird. Man wirft ihm den „Besitz und Verbreitung pornografischer Druckerzeugnisse“ (S. 155, Z. 13) vor
  • Franz versucht, den Besitz der pornografischen Zeitschriften auf sich zu nehmen, doch Trsnjek gibt ihm zu verstehen, dass er ihm nicht mehr helfen kann. Nachdem Otto weggebracht worden ist, sieht sich der Protagonist gezwungen, das Tagesgeschäft weiterzuführen

Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!

monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?