Tugend siegt am Ende doch
Von Scuderi ist nach Oliviers Erzählung vollkommen von dessen Unschuld überzeugt. Sie beschließt, den in ihren Augen heldenhaften Jüngling vor la Regnie zu retten. Ein an den Präsidenten gerichteter Brief, der Oliviers Unschuld darlegt, ohne das Geheimnis zu offenbaren, das er verbergen möchte, kann la Regnie nicht dazu bewegen, Olivier freizulassen. Für das Fräulein steht fest, dass sie professionelle Hilfe benötigt, also konsultiert sie den rechtschaffenen und angesehenen Anwalt d‘Andilly. Dieser ist durchaus gewillt, sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen, doch rät er ihr, erst einen Beweis oder Zeugen zu finden, der Olivier entlastet, um dann den König um Gnade anzuflehen - dieser wolle nämlich keinen Beschluss gegen den Willen des Volkes fassen, welches Olivier für schuldig hält. Der Zeuge findet sich auch sogleich. Von Scuderi erhält Besuch vom Grafen von Miossens. Der Graf ist eben jener Offizier, der Cardillac in Notwehr tötete. Er möchte aber vor Gericht nicht aussagen, da er fürchtet, selbst angeklagt zu werden, da Cardillac ein berühmter und hoch respektierter Bürger war, dem man die Morde nicht zutraue. Er hilft von Scuderi dennoch, indem er aussagt, er habe gesehen, wie Olivier dem verwundeten Cardillac geholfen hatte, ohne zu berichten, wie Cardillac verletzt worden war. La Regnie ordnet eine weitere Untersuchung an, die dem Fräulein zusätzliche Zeit verschafft.
Von Scuderi nutzt nun ihre letzte Chance, Oliviers Freilassung zu bewirken. In schwarze Gewänder gehüllt und mit Cardillacs Schmuck bewehrt, erscheint sie beim König, der sogleich eingenommen ist von ihrer beeindruckenden Erscheinung. Geschickt schafft sie es, das Gespräch auf den Fall Oliviers zu lenken, der eigentlich den Zorn des Königs erregt hat und über den er nicht sprechen möchte. Sie legt ihm Oliviers Geständnis dar, das der gebannt an ihren Lippen hängende Ludwig XIV. interessiert vernimmt. Ehe der König ihr Ansinnen entdeckt, wirft sie sich vor ihm nieder und bittet um die Begnadigung Oliviers. Um sich vom Wahrheitsgehalt der Geschichte zu überzeugen, bittet er, Madelon zu sehen. Diese wartet wegen von Scuderis weiser Voraussicht schon im Vorzimmer. Der König bestaunt ihre Schönheit, doch erinnert ihn ihr Aussehen unangenehm an das seiner früheren Geliebten la Valliere, sodass er Olivier noch nicht begnadigen, sondern auf die Meinung des Gerichts warten möchte. Von Scuderi und Madelon sind besorgt, doch das Fräulein vernimmt, dass der König in Oliviers Sache eigene Nachforschungen anstellt. Die Meinung des Volkes schlägt nach der Bekanntmachung der Aussage Miossens um, es fordert nun die Freilassung Oliviers. Es besteht also noch Hoffnung.
Nach einem Monat ruft der König von Scuderi zu sich und verkündet, dass Olivier freigelassen werden soll, da er ihn für unschuldig hält. Er fordert jedoch, dass Olivier nach der Heirat mit Madelon Paris verlässt. Von Scuderi ist dennoch erleichtert, auch das nun glücklich vereinte Paar bedankt sich herzlich bei ihr. Nach ihrer Heirat ziehen sie nach Genf, sowohl des Königs Erlass als auch das Wissen einiger weniger um Cardillacs wahres Wesen lassen Olivier in der Heimatstadt seiner Eltern friedlichere Zeiten erwarten.
Der Epilog stellt Oliviers und Madelons glückliche Zukunft in Aussicht. Die Novelle schließt mit der Beschreibung des Schicksals von Cardillacs Beute. Diese wurde von einem Unbekannten der Kirche übergeben. D‘Andilly organisiert die Rückgabe des Schmucks an die Opfer, die Cardillac am Leben gelassen hat, der Rest fließt in den Schatz der Kirche ein.
Von Scuderi nutzt nun ihre letzte Chance, Oliviers Freilassung zu bewirken. In schwarze Gewänder gehüllt und mit Cardillacs Schmuck bewehrt, erscheint sie beim König, der sogleich eingenommen ist von ihrer beeindruckenden Erscheinung. Geschickt schafft sie es, das Gespräch auf den Fall Oliviers zu lenken, der eigentlich den Zorn des Königs erregt hat und über den er nicht sprechen möchte. Sie legt ihm Oliviers Geständnis dar, das der gebannt an ihren Lippen hängende Ludwig XIV. interessiert vernimmt. Ehe der König ihr Ansinnen entdeckt, wirft sie sich vor ihm nieder und bittet um die Begnadigung Oliviers. Um sich vom Wahrheitsgehalt der Geschichte zu überzeugen, bittet er, Madelon zu sehen. Diese wartet wegen von Scuderis weiser Voraussicht schon im Vorzimmer. Der König bestaunt ihre Schönheit, doch erinnert ihn ihr Aussehen unangenehm an das seiner früheren Geliebten la Valliere, sodass er Olivier noch nicht begnadigen, sondern auf die Meinung des Gerichts warten möchte. Von Scuderi und Madelon sind besorgt, doch das Fräulein vernimmt, dass der König in Oliviers Sache eigene Nachforschungen anstellt. Die Meinung des Volkes schlägt nach der Bekanntmachung der Aussage Miossens um, es fordert nun die Freilassung Oliviers. Es besteht also noch Hoffnung.
Nach einem Monat ruft der König von Scuderi zu sich und verkündet, dass Olivier freigelassen werden soll, da er ihn für unschuldig hält. Er fordert jedoch, dass Olivier nach der Heirat mit Madelon Paris verlässt. Von Scuderi ist dennoch erleichtert, auch das nun glücklich vereinte Paar bedankt sich herzlich bei ihr. Nach ihrer Heirat ziehen sie nach Genf, sowohl des Königs Erlass als auch das Wissen einiger weniger um Cardillacs wahres Wesen lassen Olivier in der Heimatstadt seiner Eltern friedlichere Zeiten erwarten.
Der Epilog stellt Oliviers und Madelons glückliche Zukunft in Aussicht. Die Novelle schließt mit der Beschreibung des Schicksals von Cardillacs Beute. Diese wurde von einem Unbekannten der Kirche übergeben. D‘Andilly organisiert die Rückgabe des Schmucks an die Opfer, die Cardillac am Leben gelassen hat, der Rest fließt in den Schatz der Kirche ein.