Motto
„Alles, was ich begangen habe bis jetzt, nenne ich Liebeswerk ... Medea bin ich jetzt, gewachsen ist meine Natur durch Leiden“; Seneca,
Medea
Inhalt
Kapitel 1 (S. 11-37) ist aus Sicht der Medea verfasst.
- Medea wacht fiebrig und orientierungslos in ihrem Bett auf
- In Gedanken spricht sie mit ihrer Mutter Idya
- Denkt daran, wie Idya sie einst vor Hochmut warnte
- Ihre schockierende Erkenntnis, dass auch Korinth auf Verbrechen gegründet ist, macht sie krank
- Erinnert sich an ein Fest bei König Kreon
- Dort ging sie Königin Merope hinterher, die das Fest verließ
- Medea erkannte mit ihrem Zweiten Blick deren dunkle, leidvolle Aura
- Sie folgte Merope in eine Totengruft und ertastete ein Kinderskelett
- Konnte mit niemandem über die Entdeckung sprechen
- Medea und ihr Mann Jason hatten sich entfremdet; er verwechselt sie mit anderen Frauen
- Sie erinnert sich zurück an ihr Kennenlernen in Kolchis
- Um Jason zu helfen, hatte sie ihren Vater, den König Aietes, verraten und floh danach mit Jason
- Streitet mit Jason; gibt ihm recht, als er meint, dass ihre Zeit vorbei ist
- Angespannte Stimmung mit ihrer Ziehschwester Lyssa
- Lyssa sieht die Trennung von Medea und Jason als Beweis der Vergeblichkeit ihrer Flucht aus Kolchis
- Blickt zurück auf die Gründe für ihre Flucht; wie unerträglich sie alle ihre Heimat fanden
- Medea zweifelt inzwischen, ob sie damals wirklich richtig entschieden hat
- Spricht wieder zu ihrer Mutter, die ihr Tun billigte