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Grenouille als Monster

Die Hauptfigur Grenouille kann auf verschiedene Lesarten hin interpretiert werden. Eine davon ist die, ihn aufgrund seiner Morde als Monster zu sehen.
  • Grenouille tötete insgesamt 26 Mädchen
  • Anlass für die Morde: Der betörende Duft der jungen, hübschen Mädchen
  • Er handelte einzig aus dem egoistischen, niederen Beweggrund, dass er den Duft besitzen wollte
  • Der erste Mord als Jugendlicher war eine Kurzschlussreaktion; der Duft hatte ihn so sehr betört
  • Dieser Mord veränderte sein Leben, weil er seither nur noch nach dem perfekten Duft strebte
  • Die späteren Morde waren lange geplant und vorsätzlich begangen
  • Er war intelligent genug, sein Vorhaben über lange Zeit hinweg vor allen zu verbergen und sich als normaler Parfumeur-Geselle zu geben
  • Extreme Kaltblütigkeit: Er malte sich jedes Detail aus, war völlig in sich gekehrt während der Taten und am Töten selbst störte ihn nur der dumpfe Ton der zerbrechenden Schädelknochen
  • Es ging ihm nie um Gewalt oder um sexuelle Motive; für ihn sind die Morde Teil eines Arbeitsprozesses
  • Keinerlei Reue oder Schuldbewusstsein; nach dem ersten Mord verspürte er sogar erstmals Glück
  • Die extreme Sehnsucht nach Laures Duft wurde stärker als seine Schlauheit und ließ Grenouille unvorsichtig werden
  • Sein Handlungsmotiv: Er selbst hatte keinen Körpergeruch, wurde dadurch zum Außenseiter und wollte sich über die Mädchen holen, was die Natur ihm verweigert hatte
  • Er erkannte erst später, dass ein Parfum aus dem Duft der Mädchen ihm noch lange keinen eigenen Duft geben kann

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